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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Für Dich Michael Jackson
BeitragVerfasst: 26.06.2009 16:23 
Rarity

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Deine ersten Lieder Blly Jean und Beat it, damit bin ich morgens wach geworden, den Thriller habe ich zum Teil nach getanzt, mit Black or White hast Du weltweit ein Zeichen gesetzt. Niemand hat es je geschafft, so populär und großartig raus zu kommen. Du warst immer der Star, den man nur bewundern konnte. Keiner konnte Dir je das Wasser reichen. Deine Eskapaden habe ich Dir immer verziehen, da Du im Grunde ein anständiger Mann warst.
Nun denn, so wünsche ich Dir eine gute Reise in eine wohl noch schönere Zeit . Grüße mir Freddie Mercury und auch Buddie Holly, vielleicht schafft Ihr es ja mal, ein Lied zusammen zu schreiben.
Lebe wohl KING OF POP.

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In tiefer Trauer
Supreme One


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 13:11 
Rarity

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Musikalischer Überflieger sorgte für Rekorde
Erschienen am 26. Juni 2009 | SKO
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/64/56/19236456,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/64/56/19236456,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Über 50 Millionen verkaufte Exemplare seines "Thriller"-Albums, der höchstdotierte Plattenvertrag, der männliche Solokünstler mit den meisten Nummer-eins-Singles und die am schnellsten ausverkaufte Konzertreihe aller Zeiten. Die Liste an Rekorden, die der jetzt im Alter von gerade einmal 50 Jahren verstorbene "King of Pop", Michael Jackson, hinterlässt, könnte man nahezu endlos fortsetzen. Völlig zurecht wurde ihm angesichts dessen im Guinness-Buch ein Eintrag als "Erfolgreichster Unterhaltungskünstler aller Zeiten" gewidmet. Von seinen Grammy-Awards über seine Video-Verkäufe bis zu seiner Rolle als Werbe-Ikone: Für welche Rekorde Jackson im Lauf seiner rund 40-jährigen Bühnenkarriere noch gesorgt hat, zeigt unsere Klick-Show.


[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/04/85/22/19048522,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/04/85/22/19048522,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
"Brillanter Troubadour"
Allein schon die Superlative von geschätzten 750 Millionen Alben, die Jackson im Lauf seiner Karriere verkaufte, verdeutlicht seine Rolle als musikalischer Überflieger. Sony-Präsident Howard Stringer würdigte ihn entsprechend als "brillanten Troubadour seiner Generation, ein Genie, dessen Musik die Leidenschaft und Kreativität einer Ära reflektierte. Seine Kunst und sein Magnetismus veränderte die Musiklandschaft für immer." Treffende Worte also, mit denen sich das Phänomen Michael Jackson mithin am besten auf den Punkt bringen lassen.


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 13:15 
Rarity

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Grammy-Awards: Michael Jackson ist derjenige Künstler, der mit acht Grammys bei einer einzigen Verleihung im Jahr 1984 am meisten der begehrten Auszeichnungen auf einmal erhielt.

Erfolgreichste Konzertserie: Im Sommer 1988 waren seine Konzerte für sieben Nächte im Wembley-Stadion in London restlos ausverkauft. Insgesamt 504.000 Menschen besuchten die sieben Shows.

Platz-eins-Einstieg: Jackson war der erste Sänger, der in den US-Single-Charts von Null auf Platz eins einstieg. Der Song, mit ihm dies gelang, war "You Are Not Alone".

Platz-eins-Einstiege mit Alben: Daneben hat Jackson von "Bad" über "Dangerous" und "HIStory" bis "Invincible" die meisten Alben herausgebracht, die von Null auf Eins in die US-Charts eingestiegen sind.

Meiste Nummer-eins-Singles: Obendrein ist Jacko derjenige männliche Solokünstler mit den meisten Nummer-eins-Singles in den US-Charts.

Erfolgreichstes Album: Jacksons Album "Thriller" von 1982 ist das mit weit über 50 Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Musikalbum der Welt.

Höchstdotierter Plattenvertrag: Mit knapp 900 Millionen US-Dollar schloss Jackson mit Sony 1991 den am höchsten dotierten Plattenvertrag aller Zeiten ab.

Meistverkauftes Video: Die Videokassette "Making Michael Jackson's Thriller" ist das meistverkaufte Musikvideo der Welt.

Werbe-Ikone: Für vier Werbespots zahlte Pepsi Jackson seinerzeit zwölf Millionen Dollar. Damit ist er der für seine Auftritte in Werbespots höchstbezahlte Prominente.

Am schnellsten verkaufte Konzert-Reihe: Elf Tickets pro Sekunde wurden für seine für 2009 geplanten Konzerte in London verkauft, was absoluter Rekord ist.

Teuerste Video-Clips: Jacksons Musikvideos zu den Songs "Scream", "Black Or White" und "You Rock My World" kosteten jeweils mehrere Millionen Dollar und zählen zum Teil bis heute zu den teuersten Clips überhaupt.

Am meisten verkauft: Im Lauf seiner Karriere verkaufte Jackson geschätzte 750 Millionen Alben.


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 15:04 
Rarity

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Mit Michael Jackson starb der letzte Popstar


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Michael Jackson war die Musik-Ikone des 20. Jahrhunderts. Ein König. Vielleicht wird nie wieder ein Künstler so verrückt und so geheimnisvoll sein. Es wird wohl keinen "Megagastar" wie ihn mehr geben. Dabei wollte er manchmal gar keiner sein und fragte: "Wollt ihr mich nicht einfach in Ruhe lassen?"
Michael Jackson ist tot. Was für ein unglaublicher Satz. Seit 15 Jahren tauchte er als bittere Pointe zuverlässig in den Schriften auf, die sein allmähliches Verschwinden aus dem Popzirkus begleiteten. Seit Jahren wurden Nachrufe verfasst, die seinen körperlichen, künstlerischen und geschäftlichen Verfall erörterten. Zu Lebzeiten, wie man in solchen Fällen sagt. Dass Michael Jackson tot sei, die Figur, die er verkörperte, zählt zu den Litaneien der Popkultur. Man wollte diesen Satz schon lange nicht mehr schreiben, weil er sich so leer las.
Michael Jackson ist tot. Am Donnerstag, um 23.26 Uhr, Mitteleuropäischer Sommerzeit, wurde er in Kalifornien für tot erklärt. Zwei Stunden zuvor erging aus seinem Haus in Hombly Hills ein Notruf seines Leibarztes. Der Sänger wurde wegen eines Herzinfarkts ins UCLA Medical Centre eingeliefert. Eine Stunde lang rangen die Ärzte um sein Leben. Bei ihm waren seine Mutter Katherine, seine Schwester LaToya und sein Bruder Jermaine, der darum bat, die Privatsphäre des Verstorbenen zu respektieren, den Menschen Michael Jackson.

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Dieser letzte fromme Wunsch bleibt unerfüllbar. Nicht nur, weil ein Hubschrauber den Leichnam umgehend zur Autopsie ausflog und weil der körperliche Zustand Michael Jacksons in den kommenden Wochen für Gesprächsstoff sorgen wird. Seine Familie selbst vermutet öffentlich einen zumindest leichtfertigen Umgang mit verschreibungspflichtigen Arzneien. Jackson habe sich damit auf sein Comeback im Juli vorbereiten wollen. Am 13. Juli wollte er in London seine künstlerische Wiederauferstehung feiern, bis ins Jahr 2010 hinein. In einem schier unmenschlichen Reigen von Konzerten. Nein, die Bitte seines großen Bruders, ihn in Frieden gehen zu lassen, schlägt die Welt ihm ab. Sie kann nicht anders.
Michael Jackson war der letzte Popstar, und so hohl der Gänsefüßchenzusatz „King Of Pop“ auch klingen mag: Der letzte König war er auch. Man muss heute daran erinnern, dass zum Mega-, Super- oder Popstar seinerzeit noch mehr gehörte, als Begabung, Fleiß und Leidensfähigkeit. Es ging um Selbstaufgabe für die Menschheit, Größenwahn und anderen Irrsinn inklusive. Könige besaßen früher Macht über die Menschen und ein Königreich, sie waren mehr als wohlhabende Käuze.

Michael Jackson hat sich konsequenter selbst ermächtigt, als jeder zuvor im Pop. Selbst Elvis, der schon tot war, als Jackson ihn als Schwiegervater anheiratete, wirkte in seinem Graceland bodenständiger. John Lennon lief am Ende als treu sorgender Familienvater durch New York. Von Stars, die Michael Jackson folgten, ganz zu schweigen. So verrückt und so geheimnisvoll wird nie wieder ein Künstler sein. Es wird keinen „Megagastar“ wie ihn mehr geben.

Die Tragödie fing an am 29. August 1958 in Gary, Indiana. Michael Jackson kam zur Welt als achtes von zehn Kindern eines Kranführers. Der Vater, Joseph Jackson, hatte Großes mit seiner Familie vor. Eine Karriere im erblühenden Musik- und Popgeschäft. Biographien schildern ausführlich die Drangsal, die er seinen Kindern angedeihen ließ. Er scheuchte sie durch Wettbewerbe und Talentshows. Immerhin fiel Joseph Jackson dabei auf, dass Michael mehr Talent entwickelte als sämtliche Geschwister.
Die Jacksonjahre
1965 gründete der Vater die Familienband The Jackson.Five. Bei Motown Records in Detroit, der ersten Hitfabrik, wo Schwarze Hits für Weiße fertigten, wurden die Jackson.Five gefördert. 1969 sangen sie noch an der Seite von Diana Ross. Dann fand es Motown reizvoll, einen Minderjährigen Soul singen zu lassen, also Schlüpfriges und Liebeskrankes wie „I Want You Back“ und „I’ll Be There“. Beizeiten wurde Michael Jackson aus dem Bruderbund herausgelöst. Als er 1971 debütierte, mit „Got To Be There“, war Jackson 13 Jahre alt.

Das Drama des begabten Kindes schien zunächst beendet, als er sich mit 18 von der Firma löste und sich familiär emanzipierte. 1977 trat er in „The Wiz – Das zauberhafte Land“, im Film, als Vogelscheuche auf. Dabei traf er auf Quincy Jones. Der Produzent verhalf ihm 1979 zum noch heute unfassbaren Album „Off The Wall“. Es nahm die Achtziger bereits vorweg, eine Epoche, die man irgendwann die nur noch die Jacksonjahre nennen wird. Eröffnet wurden sie mit „Don’t Stop ’Til You Get Enough“, der Hedonistenhymne. 1982 folgte „Thriller“. 108 Millionen Platten, Kassetten, CDs und Downloads wurden davon bisher abgesetzt, ein ewiger Weltrekord.

Was damals noch als großer Spaß gefeiert wurde, Jacksons „Thriller“-Video, kommt einem heute wie ein Menetekel vor. Der Regisseur John Landis führte Jacksons Wandlung vor, zunächst in einen Werwolf, anschließend in einen Zombie. Noch als vor zwei Jahren „Thriller“ 25 und entsprechend feierlich gewürdigt wurde, trieb man damit Scherze, mit dem Untoten.

Die späten Achtzigerjahre waren die Zeit des großen Auftritts. Wobei Michael Jackson weniger auftrat als erschien: Er materialisierte sich aus einer Wolke und verschwand am Ende spurlos. „Michael has left the building!“, hieß dann nicht, dass man als Zuschauer entlassen war, sondern dass Michael Jackson längst nicht mehr von dieser Welt sei. Er schwebte im Moonwalk durch die Lüfte. Menschlichere Gesten wie der Griff in seinen eigenen Schritt, wurden mit einem weißen Handschuh ausgeführt. Geschichten mehrten sich über Marotten. Ängste vor Erregern schlimmer Krankheiten. Messianismus. Menschenscheue. Die Abkehr von Erwachsenen, die Hinwendung zu Kind und Tier. Die Achtziger endeten mit dem Album „Bad“, die Neunziger begannen vielsagend mit „Dangerous“ und „HIStory – Past, Present & Future, Book I“. Er hat sich 1995 selbst historisiert und nie ein zweites Buch verfasst.
Dafür verfiel er öffentlich. Zunächst erbleichte der als Kind eindeutig schwarze Michael Jackson, die Naturkrause wich langem weichen Haar. Was Jackson selbst auf eine Störung des Pigmenthaushalts zurückführte und alle Welt auf eine tiefsitzende Scham, von Schwarzen abzustammen. Heerscharen von Küchenpsychologen äußerten sich über Jacksons Leid. Mit aller Macht zerstörte er den eigenen Leib. Er selbst nahm seine Maßnahmen verschönernd wahr.

Ihm schwebte ein Gesicht zwischen Liz Taylor und Diana Ross vor. Dazu ließ sich Jackson Grübchen bohren, Kinn und Nase mehrfach spitzen, bis die Nase kaum noch hielt. Genüsslich gruselte man sich beim Anblick seiner Maske. Mochte sie einen auch noch so freundlich anblicken wie von der letzten Platte, die er jemals aufnahm, von „Invincible“, 2001.

Seit 1993 wurde Jackson wiederholt von der Justiz ins Licht gezerrt. Er wurde wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Verhandlungen zogen sich hin. 2005 erschien er vor Gericht im Schlafanzug und bat den Richter um Vertagung, wegen eines Spinnenbisses in die große Zehe. Kurz darauf wurde er freigesprochen.

Michael Jackson aber war in allen Punkten ruiniert. Seit 1988 lebte er verschanzt in seinem Neverland in Kalifornien, wo er einen Rummelplatz und einen Tierpark unterhielt und häufig Kinder um sich scharte. Michael Jacksons Nimmerland. Auch daran hat die Welt sich abgearbeitet, am Peter-Pan-Syndrom. Mal war er Peter Pan, mal Dorian Gray, dessen Bildnis in der Oscar-Wilde-Geschichte zügiger altert als Gray selbst. Mal war er der Erlöser, mal der König, mal der Freak, mal einfach Jacko wie ein guter Freund. Es passte nie zusammen, was die Menschheit in ihm sah. Was wiederum für seine Größe sprach.
Er war der König
Nach seinem Freispruch zog er in die Welt hinaus, die Spur verlor sich. Einmal noch stand er 2006 in Tokio auf der Bühne und nahm einen Preis entgegen. Mit seinen drei Kindern, deren Herkunft einem immer etwas biblisch vorkam, tauchte er in Irland auf, Las Vegas und Bahrein. Der dortige Prinz drängte auf ein Comeback. Die bereits abgeschlossenen Verträge für ein Album und Konzerte handhabte der Popstar wie gewohnt: Er ließ sie platzen. Er verschwand. Er war der König.
Weitere Verträge existierten; in Amerika sprach Michael Jacksons Großfamilie seit geraumer Zeit von einer Rückkehr als The Jackson Five, gemeinsam mit der jüngeren Schwester Janet. Ein Geschäftsmann hatte sie mit Jacksons Einverständnis für 2010 verpflichtet. Zuletzt wollte der Veranstalter mit Hinweisen auf die entsprechenden Klauseln Jacksons eigenmächtiges Comeback verhindern. Klagen ehemaliger Mitarbeiter liefen gegen ihn. Sogar der Video-Regisseur John Landis prozessierte. Michael Jackson hatte vor, ein „Thriller“-Musical zu inszenieren, voller Zombies.

Niemand weiß, was ihn am Schluss getrieben hat: die finanziellen Schulden oder das, wovon er glaubte, dass er es der Menschheit schulde, sich und seine Songs. Am 5. März 2009 hielt Michael Jackson eine Pressekonferenz in London ab. Als Videobotschaft überbrachte er die frohe Kunde, wieder aufzutreten. Ab 8. Juli, für zehn Konzerte in der örtlichen O2-Arena. Anschließend brachen die Server für die Karten-Vorbestellungen zusammen. Weitere Termine wurden anberaumt. Bis März 2010 wollte der Sänger so präsent wie nie zuvor sein, 50 Gastspiele absolviert haben und triumphal den Thron zurück erobern. Erst wurde der Auftakt um eine Woche verlegt, den Montag in zwei Wochen. Danach mehrten sich Gerüchte über den beklagenswerten Zustand Michael Jacksons. Aus seinem Geschäftsumfeld wurde versichert: Nie war er in besserer Verfassung. Es ist ein Comeback geplatzt, dass viele sensationslüstern erwartet haben wie einen Motorradsprung über die Schluchten des Grand Canyons.
Was wird von ihm bleiben? Bestenfalls unsterbliche Geheimnisse. Jeff Koons, der umtriebige Künstler, hat ihn als Skulptur verewigt, Michael Jackson und das Wesen, das ihm nahe stand, ein Affe namens Bubbles. In den nächsten Tagen wird wohl wieder die Erkenntnis reifen, dass es zwar nicht Michael Jackson brauchte, um zu zeigen, dass die Welt nicht mehr zu heilen ist, weil die Natur des Menschen es nicht zulässt. Allerdings hat Michael Jackson gegen die Natur noch angesungen, angetanzt, wahrscheinlich angelebt. Auf seiner letzten Platte gab es ein Stück mit dem Titel „Privacy“. In der ihm eigenen Art stellte er Fluch und Segen seiner Existenz heraus: „Wollt ihr mich nicht einfach in Ruhe lassen?“ Engagiert brachte er sich als öffentliches Opfer dar. Zumindest die Musik wird bleiben, wie man wieder einmal schreiben darf. Ein abgeschlossenes Werk.
Aber wer weiß: Von unzähligen Musikern und Produzenten werden aus den letzten Jahren weitere Aufnahmen bezeugt und astronomische Verschwendungen von Zeit und Geld. Vielleicht, das heißt: mit Sicherheit, lebt die Musik nicht nur im sprichwörtlichen Sinne fort. Man wird auch weiter von ihm hören.

Michael Jackson ist tot.

Er wurde 50 Jahre alt.


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 15:30 
Rarity

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Jackos Tod kostet Fans und Veranstalter Millionen


Bild dpa
Michael Jackson sollte 50 Konzerte in London geben. Mehr als 30 waren bereits ausverkauft. Nun ist der weltberühmte Popstar tot – und viele Fans sind um Hunderte Pfund ärmer, weil sie ihr Geld für die Tickets wohl nie wiederbekommen. Schlimmer trifft es den Konzertveranstalter und Versicherer.
Michael Jackson hätte am 13. Juli 2009 auf die Bühne zurückkehren sollen, zu seiner ersten Tournee seit zwölf Jahren. Sein Tod könnte den Konzertveranstalter AEG Live jetzt teuer zu stehen kommen – und eventuell Versicherer, die das Spektakel absicherten. Auch was mit den Hunderttausenden Konzertkarten passiert, die schon verkauft wurden, war zunächst unklar.
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Auf der Internetsseite der Konzerthalle O2-Arena in London hieß es: „Unsere Gedanken sind jetzt bei Michaels Kindern, Familie und Freunden. Informationen zu den Tickets veröffentlichen wir zu gegebener Zeit.“
Viele Fans sind nicht nur über den Tod des Popstars schockiert: „Ich wollte um den halben Planeten reisen, um Michael Jackson zu sehen, von Sydney nach London“, schrieb Eliza Ocana auf der Internetseite der britischen BBC. „Ich stehe unter Schock.“
Knapp 900.000 Konzertkarten waren gleich in den ersten Stunden weggegangen, als der Vorverkauf im März angefangen hatte; zeitweise wurden fast 700 Karten pro Minute verkauft. Die Preise reichten von 50 bis 75 Pfund (59 bis 88 Euro) pro Ticket bei den offiziellen Vorverkaufsstellen, beim Internet-Auktionshaus Ebay wurden Karten für horrende Preise, teilweise umgerechnet mehr als 1200 Euro für VIP-Tickets, angeboten.
Während die Vorverkaufsstelle Seatwave im Internet ankündigte, alle Konzertkarten zu erstatten, gab Ticketmaster sich vorsichtiger. Bislang könne sie keine offiziellen Angaben machen, erklärte die Verkaufsstelle. Schwierig dürfte es für die Fans werden, die die Konzertkarten über einen Dritten gekauft haben, wie bei eBay. „Wenn über einen Dritten gekauft wird, fallen die ursprünglichen Verkaufsbedingungen weg“, sagte Tony Northcott vom britischen Verbraucherinstitut Trading Standards.
Wer immer die rund fünfzig Konzerte in der britischen Hauptstadt London versichert habe, „auf den kommt jetzt eine große Summe zu“, sagte Northcott.

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AEG-Live-Chef Randy Philipps hatte im Mai angekündigt, bislang seien nur die ersten 23 Tage der Tournee versichert; er sei aber bereit, selbst das Risiko auf sich zu nehmen, „um den 'King Of Pop' zu seinen Fans zu bringen“. Dem Versicherungsblatt „Reinsurance“ zufolge hatte der Konzertveranstalter eine Versicherung in Höhe von geschätzten 85 Millionen Pfund für die zehn Auftritte gefunden, die zu Anfang geplant waren. Rund 300 Millionen Pfund (mehr als 350 Millionen Euro) für die zusätzlichen vierzig Konzerte zu finden, sei schwieriger gewesen.
Als der „King of Pop“ im März zur Ankündigung seiner Konzertreihe in der Londoner O2-Arena die Bühne betrat, wirkte er schon sehr zerbrechlich. Seine dahin gestammelten Worte „This Is It“ (Das ist es) und der gleichnamige Titel der Tour wirken jetzt wie eine düstere Vorahnung.
Wie Jacko ein Konzert, geschweige denn eine Reihe von 50 Shows, überstehen sollte, war den meisten ein Rätsel. Seit diesem Auftritt gab es in der Londoner Musikwelt fast nur ein Thema: Kommt er oder kommt er nicht? Und wenn ja: Wie lange steht er auf der Bühne?
Grund für den Ansturm auf die Konzertkarten war aber auch der Hype um Jacksons Gesundheitszustand: „Viele denken, es ist die allerletzte Möglichkeit, ihn lebend zu sehen“, sagte ein Fan beim Verkaufsstart.
Bereits Ende Mai teilte AEG Live mit, der Konzertauftakt werde vom 8. auf den 13. Juli verschoben. Organisatorisches war angeblich der Grund. Doch wer die Gerüchte verfolgte, dass Jackson Hautkrebs hatte, der fragte sich, ob das der wahre Grund war.
Die Firma AEG Live dementierte stets alle Spekulationen um Jacksons angebliche Krankheiten. „Er ist in fantastischer Form“, sagte AEG-Chef Phillips noch im Mai. Und erst am 22. Juni verkündeten die Organisatoren, dass weitere Karten zum Verkauf gestellt würden.
Doch Freunde Jacksons, wie der Bühnen-Magier Uri Geller, hielten den Stress der vergangenen Wochen für eine mögliche Todesursache des Superstars. „Das ist alles, woran ich denken kann: Dass ihn der Stress vielleicht umgebracht hat.“
Wie es nun weiter geht, war zunächst unklar. Fans schlugen aber schon vor, die Shows dennoch als Würdigung für „MJ“ stattfinden zu lassen. So erklärte Fan Dave Standing im Forum der Zeitung „The Times“: „Es gibt doch fantastische Videos, die gezeigt werden könnten.“
Der Deal zwischen AEG Live und Jackson wurde nie öffentlich bekannt gemacht. Der zuletzt hoch verschuldete „King of Pop“ hätte mit seinen London-Konzerten laut Branchenkennern 35 bis 70 Millionen Euro einnehmen können.


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 16:42 
Fluttershy
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Hallo Michael Jackson.
Ich wollte dir nur alles Liebe und Gute wünschen auf deiner jetzigen Reise. Ich denke mal, auch wenn es einfach viel zu früh ist, wirst Du nun deine Ruhe gefunden haben. Ruhe, nach der du dich immer so gesehnt hast, aber nie bekommen hast. Du hattest noch so viel vor, ich habe es dir so gegönnt, aber nein, andere wollten es wohl nicht.
Nun denn Michael, dann wünsche ich dir jetzt sehr viel Erfolg in deinem neuen Leben und schaue doch ab und zu mal herab zu uns, damit du siehst, wie sehr wir dich hier unten noch gebraucht hätten.

Lebe wohl, King of Pop, ich werde dich niemals vergessen.

Michael Jackson


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BeitragVerfasst: 27.06.2009 18:54 
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Ich will mich auch verabschieden.
Michael Jackson, ich war zwar nicht ein so großer Fan von dir, aber deine Musik und dein tanzen habe ich geliebt. Was dir da widerfahren ist, das ist grausam und glaube mir, ich hätte es nicht geschafft, dich zu obduzieren.
Michael Jackson, ruhe jetzt in Frieden, ich wünsche und gönne es dir, denn da oben wirst du endlich deine wohl verdiente Ruhe haben.
Dennoch bist du viel zu früh von uns gegangen.


Ruhe in Frieden, Michael Jackson



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BeitragVerfasst: 27.06.2009 20:01 
Rarity

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[TABLE][TR][TD][TABLE][TR][TD][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]Neverland
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE]
zur neuen Webseite: www.Jackson.ch
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[/TD][TD][FONT=Lucida Calligraphy]"In ganz bestimmten Momenten, wenn ich z.B. ein Konzert gebe, dann möchte ich, dass möglichst viele Leute etwas davon sehen. Aber in anderen Augenblicken möchte ich mein Privatleben geniessen.
Ich kann nicht in einem Park spazieren gehen, deshalb habe ich in Neverland meinen eigenen gegründet, mit einem See, einem Kino und einem Vergnügungspark. Das ist die einzige Möglichkeit für mich das Leben zu geniessen."
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]Natürlich nutzt Michael dieses wunderschöne Grundstück nicht nur für sich alleine. Immer wieder werden, in Zusammenarbeit mit Wohltätigkeitsstiftungen, kranke oder sonst sozial benachteiligte Kinder nach Neverland eingeladen, um einen oder mehrere Tage auf der Ranch zu bleiben.

[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]TheNeverland Valley Ranch
[/FONT][/TD][/TR][TR][TD]
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[/TD][/TR][TR][TD]
[FONT=Arial]Der Kauf
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD][FONT=Arial]Im Oktober 1983 lernte Michael das schöne Tal von Santa Ynez kennen, während hier die Dreharbeiten für das Video von Say Say Say mit Paul McCartney stattfanden. Als er Anfang 1988 erfuhr, dass die "Sycomore Valley Ranch" zum Verkauf stand, musste er nicht lange überlegen und entschloss sich zum Kauf der Ranch, welche gleich neben dem Anwesen von Nancy und Ronald Reagan liegt. Allgemein hiess es, dass Michale Jackson für die über 1000 Hektar grosse Ranch 28 Mio. $ bezahlen musste, doch bei einigen Quellen war nur von 17 Mio. $ die Rede.
Im Mai 1988 kehrte er Hayvenhurst, dem Familienheim in Encino wo er bisher wohnte, den Rücken und zog nach Kalifornien, in sein neues Haus. Inzwischen hatte er sich auch einen neuen Namen für sein Grundstück ausgedacht: "Neverland Valley Ranch", nach dem Jungen Peter Pan aus Never Never Land (sein Lieblingsbuch). Die Ranch wurde bald nach Michaels Wünschen um- und ausgebaut zu einer Art Vergnüngs- und Erholungsungspark.
Die Neverland-Ranch liegt ziemlich abgeschieden, ca. 150 Km nordwestlich von Los Angeles in Kalifornien. Ein Tal weiter liegt die Stadt Santa Barbara und danach beginnt der Pazifik.

[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]Neverland in seiner ganzen Pracht...
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD][/TD][TD][FONT=Arial][LEFT]"Die Szenarie war ganz einfach atemberaubend. Nie zuvor habe ich ein so schönes Besitztum gesehen. Die Seen und Brücken waren zwischen den wunderschönsten Blumengärten gelegen, aus denen klassische Musik in die Sommerluft perlte." Adrian Grant, nach seinem Besuch auf der Ranch.

[/LEFT]
[/FONT][/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD][FONT=Arial]Neverland ist in der Tat ein Paradies. Man findet auf der Ranch auch einen Vergnügungspark mit einem Riesenrad, Autoscootern, Karussells und weiteren Bahnen mit Nervenkitzel.
Kieswege und einige Golfcartpfade führen durch die Grünflächen und die vielen wunderschönen, farbenprächtigen Blumenbeete, wo aus als Felsen getarnte Lautsprechern Broadway-Melodien ertönen. Zwischen den Wiesen und Blumen schlängeln sich Bächlein durch die Landschaft und immer wieder erblickt man kleine Seen in denen sich Schwäne tummeln. In einem der vielen Wäldchen, die auf der ganzen Ranch verstreut sind, hat es eine Ansammlung von Wigwams, es ist die Indianersiedlung, welche von den Kindern besonders geliebt wird. Für sie gibt es aber noch vieles mehr, Puppenhäuser, Fahrgeschäfte und einen Bahnhof, von dem aus man mit einem Eisenbähnchen durch einen Teil des Anwesens fahren kann. Neben dem Haupthaus von Neverland hat es auch noch einige andere Gebäude, wie ein Gartenpavillon und natürlich das Kino, welches mit einigen Krankenbetten für die kranken Kinder ausgestattet ist. Weiter beinhaltet die Ranch auch einen Zoo, da Michael an Tieren sehr interessiert ist und sie besonders liebt. Neben einem Reptilienhaus kann man hier Affen, wie z.B. Schimpansen und Orang Utans sehen, Giraffen, Zebras, Lamas, weisse Tiger, Löwen, drei afrikanische Elefanten, Bären und weitere Tiere. In Neverland läuft man aber auch immer wieder einmal einer Katze über den Weg, sie sind frei auf der ganzen Ranch verstreut.
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]Bild[/TD][TD][FONT=Arial]Was nicht zu übersehen ist, sind die vielen Statuen, welche entlang den Wegen stehen. Kleine Grüppchen von herzallerliebsten Knirpsen, die Händchen halten und dabei angeln oder Banjo spielen. Kleine, neckische Flötenspieler und ganze Reihen von grinsenden, dankbaren Kinderchen. Imposante Bronzestatuen gibt es allerdings auch. Zum Beispiel als Mittelpunkt der grossen, runden Anfahrt zum Haupthaus von Neverland: ein zehn Meter hoher Merkur mit Flügelhelm und Heroldstab, der auf einem winzigem Zeh balanciert.[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD][FONT=Arial]Ein unschöner Punkt hat Neverland aber: die Sicherheitskräfte, welche die Ranch absichern. Doch Michael Jackson kann nicht auf sie verzichten. "Der Erfolg ist wie ein Gefängnis. Man kommt da nicht mehr raus und kann kein normales Leben mehr führen. Man steht ständig unter Beobachtung. Paparazzi warten ständig vor meiner Tür. Sie drängen sich in mein Privatleben und verzerren die Realität.", erzählte Michael in einem Interview. Um wenigstens an einem Ort auf dieser Welt unbeobachtet zu sein, muss er folglich Sicherheitskräfte in Neverland anstellen, denn sonst wüsste er nie, ob nicht gerade ein Paparazzi vor seinem Fenster in einem Busch sitzt und ihn filmt. Es ist dramatisch aber leider wahr.


Einige Erwachsene werden über Neverland vielleicht denken: "Was für eine märchenhafte Kunstwelt!". Doch für die Kinder ist Neverland ein wahres Paradies, es bietet alles was ein Kinderherz begehrt.
Nur selten sieht man auf der Ranch keine Kinder. Auf Michals Anweisung hin, wird immer wieder benachteiligten Kindern ermöglicht, hier Ferien zu verbringen. Sie kommen aus den Slums von Los Angeles und aus anderen sozial schwachen Schichten, manchmal sogar von sehr weit entfernten Gebieten. Vielmals werden auch Kinder eingeladen, die an schweren Krankheiten leiden. Genau für solche Kinder, die sonst mehr das Elend der Welt kennen als die Schönheiten, muss es besonders schön sein, hier Ferien zu verbringen.
Natürlich gefällt es auch Michael Jackson selbst auf seiner Ranch. Hier kann er seine Kindheit, die er nie hatte, nachholen. Ein Karussel auf Neverland spielt symbolisch dafür seinen Song Childhood. Klick hier um die Übersetzung dieses sehr persönlichen Songs zu lesen: Childhood.
Meistens ist Michael aber nicht anwesend wenn sich die Kinder auf Neverland vergnügen, doch manchmal wenn er hier ist und nicht gerade arbeitet, vergnügt auch er sich, gemeinsam mit den anwesenden Kindern, an den Attraktionen seiner Ranch. Selbstverständlich hält sich Michael manchmal auch alleine mit seinen eigenen Kindern und/oder Freunden auf der Ranch auf.
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
[FONT=Arial]Anweisungen
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD][FONT=Arial]Da Michael Jackson sehr beschäftigt ist, hat er natürlich keine Zeit dafür, seine Neverland-Ranch selbst zu verwalten. Diese Aufgabe hat er deshalb dem Hausverwalter, Mark Quindoy, anvertraut. Manchmal gibt aber auch er selbst Anweisungen. So liess er z.B. vor einigen Jahren einmal alle Angestellten versammeln und redete mit ihnen. Dabei betonte er immer wieder, dass sie allen Gästen gegenüber, ob Kinder oder Erwachsene, immer freundlich und nett sein sollen.
[/FONT][/TD][/TR][/TABLE][TABLE][TR][TD]
zur neuen Webseite: www.Jackson.ch
[/TD][/TR][/TABLE][/TD][/TR][/TABLE]


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BeitragVerfasst: 28.06.2009 10:43 
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Jetzt beginnt der Streit um Jacksons Geld



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Der King of Pop verlor Millionen durch sein Luxusleben. Doch niemand weiß, wie groß sein Vermögen wirklich war. Und wie stark es jetzt noch anwachsen wird. Unklar ist auch, ob und wann die Fans ihr Geld für Jackson-Konzertkarten zurück bekommen. Der Veranstalter steckt in Schwierigkeiten.
Nicht nur sein Privatleben und seine innersten Gefühle suchte Michael Jackson stets vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Auch der genaue Stand seines Vermögens blieb bis zuletzt ein mysteriöses Geheimnis. Mit seinen millionenfach verkauften Platten und Konzerten hätte Jackson wohl Milliardär sein können – doch sein Hang zum exzessiven Luxusleben ließ sein rasant wachsendes Vermögen ebenso schnell wieder schrumpfen.

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Als sich Jackson 1993 erstmals Vorwürfen des Kindesmissbrauchs ausgesetzt sah, wurde sein Vermögen noch auf 600 Millionen Dollar geschätzt. Zehn Jahre später hatte er laut Forbes bereits nur noch 350 Millionen Dollar. Nach seinem Tod berichtete das „Wall Street Journal“, Jackson habe zuletzt noch rund 19 Millionen Dollar jährlich verdient.

Zu den wenigen gesicherten Fakten zählt, dass Jackson 1985 den Musikverlag ATV für 47,5 Millionen Dollar kaufte. Zehn Jahre später fusionierte ATV mit Sony. Jackson hielt 50 Prozent an dem Verlag, der unter anderem die Rechte an den Songs der Beatles, von Bob Dylan und Joni Mitchell besitzt. Über das Unternehmen liegen keinerlei veröffentlichte Zahlen vor, informierte Quellen berichten jedoch, dass sich sein Wert heute auf rund zwei Milliarden Dollar beläuft. Laut „Wall Street Journal“ kamen zum Schluss sieben der jährlich 19 Millionen Dollar von Jacksons Beteiligung an Sony/ATV.

Als der Pop-Titan 2005 schließlich wegen der Vorwürfe des Kindesmissbrauchs angeklagt wurde, traten seine Schulden in Millionenhöhe zutage. Während des Prozesses wurde bekannt, dass Jackson jährlich rund 20 bis 30 Millionen Dollar mehr ausgab als er verdiente und insgesamt rund 270 Millionen Dollar Schulden angehäuft hatte.

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Einen Großteil seines Vermögens steckte Jackson in seine nach dem Kinderhelden Peter Pan benannte Neverland-Ranch mit Vergnügungspark und Zoo in Kalifornien. Sie wurde 2005 geschlossen, nachdem Jackson die Gehälter seiner Angestellten nicht mehr bezahlen konnte. Es drohte die Versteigerung des Inventars, 2008 sollten Gegenstände wie vergoldete Möbel, Kristallfiguren und Bronzestatuen unter den Hammer.

Die Finanzgesellschaft Colony Capital half Jackson damals mit rund 22,5 Millionen Dollar aus der Patsche und verhinderte so die Auktion. Colony Capital-Chef Tom Barrack sagte vor einigen Wochen der „Los Angeles Times“, er sehe in Jackson ein „unterschätztes Kapital“. Der Musiker, der seit 2001 kein Album mehr herausgebracht und seit 1997 kein Konzert mehr gegeben hatte, sei ein „Typ, der 500 Millionen verdienen könnte“.

Zuletzt entging der Musiker im November vergangenen Jahres nur knapp einem Prozess in einem monatelangen Millionenstreit. Der bahrainische Prinz Scheich Abdulla bin Hamad el Khalifa hatte Jackson vor dem Londoner High Court wegen Vertragsbruchs auf sieben Millionen Dollar verklagt. Laut El Khalifa handelte es sich bei dem Geld um Vorauszahlungen für die Aufnahme einer CD und für eine Autobiografie. In letzter Minute einigte sich Jackson außergerichtlich mit dem Scheich.
Wieviel vom Vermögen des einstigen Megastars nun tatsächlich übrig geblieben ist und wer es einmal erbt, ist völlig ungeklärt. Jacksons für den Sommer geplantes Comeback sollte in jedem Fall noch einmal viel Geld in die Kassen spülen.
Ärger scheint es auch um das Sorgerecht für Jacksons Kinder und damit auch um das Erbe zu geben. Seine Mutter Katherine hatte bereits angekündigt, alle drei Kinder des Musikers aufzunehmen. Doch nun soll seine zweite Frau Debbie Rowe das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder Prince Michael Junior und Paris anfordern. Die britische „Sun“ schreibt, Rowe habe bereits zwei Tage vor Jacksons Tod gesagt, dass sie nicht länger mit ansehen könne, wie ihr Ex-Mann die Kinder erziehe. Jacksons Familie werde im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung dagegen darauf verweisen, dass Rowe ihre Rechte als Mutter vor Jahren gegen eine Zahlung von mehreren Millionen Dollar abgetreten hatte, heißt es in der „Sun“ weiter. Jacksons drittes Kind – der siebenjährige Prince Michael II. – soll von einer Leihmutter ausgetragen worden sein.
Nach seinem Tod wird Michael Jackson voraussichtlich in Kürze an der Spitze der britischen Charts stehen. Das im November 2003 veröffentlichte Album „Number Ones“ schieße in den Verkaufszahlen nach oben, teilte die Official UK Charts Company mit, die die Hitlisten erstellt. Als beliebteste Singles entpuppen sich demzufolge „Man in the Mirror“, „Billie Jean“ und „Thriller“.

Jacksons Leichnam ist inzwischen der Familie übergeben worden, die ihn zu einem Unbekannten gebracht hat. Wann, wie und wo er beigesetzt werden soll, hat sie bislang noch nicht bekannt gegeben. In Ruhe will sie Abschied nehmen und bittet darum, die Leichenhalle nicht bekannt zu geben. Doch lange wird der Ort wohl nicht geheim bleiben.
Zwei Tage nach dem Tod von Michael Jackson sind vor dessen Villa auch schon die Möbelwagen vorgefahren. Die Schwester des verstorbenen Popstars, Janet Jackson, traf kurz darauf auf dem Anwesen im Nobelviertel Holmby Hills ein. Etwa acht Möbelpacker brachten Rollwagen und Umzugskartons in das Haus.
US-Bürgerrechtler Jesse Jackson forderte eine unabhängige Autopsie der Leiche. Er sei der Ansicht, die Familie solle eine solche Autopsie veranlassen, sagte Jackson dem Fernsehsender ABC. „Sie wird es wahrscheinlich auch machen.“ Der schwarze Pastor, ein bekannter Kämpfer für die Bürgerrechte, verbrachte nach eigenen Angaben nach dem Tod des Superstars den gesamten Freitag bei dessen Familie.
Jesse Jackson kritisierte gegenüber dem TV-Sender auch Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray. „Wann ist der Arzt gekommen? Was hat er gemacht? Hat er ihm eine Spritze gegeben und wenn ja, was für eine?“ Durch sein Schweigen verstärke Murray die Zweifel an seiner Person, sagte Jackson, der trotz der Namensgleichheit mit Michael Jackson nicht verwandt ist. „Jeder andere Arzt hätte gesagt: ’Das habe ich in seinen letzten Stunden unternommen, ich war da.’“ Der Mediziner schulde der Familie und der Öffentlichkeit Erklärungen, sagte der Bürgerrechtler.
Die Erstattung der Tickets für die geplanten Londoner Konzerte von Michael Jackson ist weiter ungeklärt. Betroffen sind Inhaber von einer Million Eintrittskarten, VIP-Tickets und Spezialreisen. Viele Käufer, die ihre Karten auf Tauschbörsen ersteigert haben, sind von dem Wohlwollen der privaten Verkäufer abhängig. Der Ausfall der 46 Konzerte droht ein finanzielles Desaster für den US-Konzertveranstalter AEG Live zu werden.

Das Unternehmen kündigte Informationen für Anfang kommender Woche an. „Wir raten Fans, ihre Tickets/Kaufbestätigung aufzubewahren.“ Ein britischer Experte für Online-Handel riet indes den Fans, denen bislang eine Erstattung abgelehnt wurde, aber ihre Karten mit ihrer Kreditkarte gekauft haben, sich an ihr Kreditkarten-Institut zu wenden.

Das erste von 46 Konzerten sollte am 13. Juli in der Londoner O2- Arena stattfinden, das letzte Mitte Februar 2010. Jackson habe noch am Mittwoch für diese Auftritte geprobt, sagte der Chef der Agentur AEG Live, Randy Phillips. „Ich schöpfe großen Trost aus dem Stolz und Vertrauen, das er während der Proben der Produktion Mittwochnacht zeigte“, sagte Phillips. „Michael war sowohl schwach als auch stark, clever und nett, unglaublich talentiert und gleichsam unsicher.“
Die großen Ticketbörsen wie Ticketmaster und Lastminute.com machten die gebührenfreie Erstattung von Ausfallzahlungen des Veranstalters abhängig. Ebay und PayPal kündigten an, Gebühren des Verkäufers zu erstatten, sollten sich Käufer und Verkäufer einigen.
Im März wurden Karten für umgerechnet 58, 76 und 88 Euro verkauft. Etliche Fans hatten sich über Ebay und andere Online-Plattformen Karten zu vielfach höheren Preisen besorgt. Wenige Tage vor Jacksons Tod kamen weitere Tickets auf den regulären Markt, obwohl im Mai vier Konzerte gestrichen worden waren.
AEG Live soll britischen Medien zufolge wegen Berichten über Jacksons schlechten Gesundheitszustand Schwierigkeiten gehabt haben, alle 46 Konzerte gegen Ausfall zu versichern. Für die Hälfte der Konzerte im Wert von 350 Millionen Euro gebe es keine Versicherung, hatte AEG-Live-Boss Randy Phillips zuletzt im Mai gesagt. Der Veranstalter wollte selbst dafür aufkommen, um die umfassende Konzertreihe zu ermöglichen. AEG Live gehört zum Imperium des amerikanischen Geschäftsmanns Philip Anschutz. Der Milliardär zählt laut dem US-Magazin „Forbes“ zu den reichsten Amerikanern.


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BeitragVerfasst: 28.06.2009 10:52 
Rarity

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Jacksons Leichnam zum zweiten Mal obduziert



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Die Familie des am Donnerstag gestorbenen Popstars Michael Jackson hat nach Angaben der "Los Angeles Times" eine zweite Autopsie von einem privaten Pathologen vornehmen lassen. Der Leichnam des Sängers wurde danach an einen geheimen Ort gebracht. Der Fall Jackson – viele Fragen bleiben offen.
Die "Los Angeles Times" schreibt unter Berufung auf den früheren Chefleichenbeschauer der Stadt New York, Michael Baden, dass durch die zweite Autopsie die Familie schneller mehr Informationen bekommen könne, als es nach der offiziellen Autopsie möglich sei. Ein privater Pathologe könne mit Hilfe eines privaten Labors innerhalb von ein bis zwei Wochen zu Resultaten kommen. Die Familie ist mehreren Medienberichten zufolge zunehmend beunruhigt und verstört, weil sie keine Informationen bekommt.

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Die offizielle Obduktion am Freitag war ohne endgültiges Ergebnis geblieben. „Es gab keine Anzeichen für äußere Verletzungen oder Mord“, sagte der Sprecher der Gerichtsmedizin, Craig Harvey, am Freitag (Ortszeit) nach der rund dreistündigen Autopsie. Das Ergebnis der genauen toxologischen Untersuchung wird erst in vier bis sechs Wochen erwartet.
Dafür rankten sich umso mehr Spekulationen um die mutmaßliche Tablettensucht des Megastars und eine letzte Morphiumspritze, die er etwa eine halbe Stunde vor seinem Herzstillstand bekommen haben soll.

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Der Leichnam des legendären Sängers wurde am Samstag aus dem gerichtsmedizinischen Institut in Los Angeles an einen geheim gehaltenen Ort gebracht. Auf Wunsch der Familie werde die Leichenhalle nicht genannt, sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter. Jackson, einer der größten Popstars aller Zeiten, war am Donnerstag völlig überraschend im Alter von 50 Jahren gestorben. Er erlitt in seiner Villa einen Herzstillstand.
Jacksons Privatarzt Conrad Murray, der den Star ständig begleitete, hatte ihn nach dem Zusammenbruch wiederzubeleben versucht. Die Polizei beschlagnahmte später das Auto des Herzspezialisten, nannte ihn aber ausdrücklich nicht verdächtig. Er soll als Zeuge betrachtet werden.
Der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson berichtete nach einem Besuch bei den Eltern, der Privatarzt des Popstars entziehe sich einem Gespräch mit der Familie.

Viele Fragen – keine Antwort
Laut „People“-Magazin verweigern zudem Jacksons Rechtsanwälte den Angehörigen das Testament. „Die Familie hat keine Ahnung, was sie tun soll. Sie wissen noch nichtmal, wann sie ihn beerdigen sollen“, sagte ein Informant. „Sie bekommen keine Antworten von Michaels Anwälten.“
Vater Joe Jackson hatte laut Medienberichten vom Samstag gesagt: „Die Wahrheit muss noch herauskommen“. Denn auch mehr als 48 Stunden nach dem Tod des „King of Pop“ gibt es mehr Fragen alsAntworten: Woran starb er? Was geschah in den Stunden vor seinem Tod? Was passiert mit seinem Erbe und vor allem mit seinen drei Kindern Prince (12), Paris (11) und Blanket (7)?
Inzwischen verlautete aus Kreisen der Jackson-Familie, dass Katherine Jackson, Mutter des verstorbenen Popstars, einen langjährigen Anwalt ihres Sohns mit der Vertretung der Familieninteressen betraut haben soll. Den Informationen zufolge soll L. Londell McMillan die Familie beispielsweise in Vermögensfragen beraten. Nach dem Tod Jacksons hatten Jacksons Eltern und Geschwister zunächst keine Informationen, ob es ein Testament des „King of Pop“ gibt und wer ihn in seinen letzten Tagen beraten hat.
Was passiert mit Jacksons Kindern?
Unterdessen verdichteten sich die Anzeichen, dass es zu einem Tauziehen um die Kinder kommt. Medienberichten zufolge erwägt Jacksons frühere Frau Debbie Rowe, Anspruch auf das Sorgerecht für die beiden älteren Kinder zu erheben, deren leibliche Mutter sie ist. Die Mutter des kleinen Blanket (offizieller Name: Prince Michael Jackson II) ist nicht bekannt.
Alle drei Kinder wollten jedoch bei den Großeltern bleiben, berichtete der Internetdienst tmz.com unter Hinweis auf Angehörige. Die Familie stehe zu 100 Prozent hinter diesem Wunsch. Derzeit sind die Kinder in der Obhut ihrer Großmutter, Katherine Jackson.
Auch am Samstag setzten Fans rund um den Globus ihre Trauerbekundungen fort. Die Familie bedankte sich bei den Anhängern weltweit für alle Anteilnahme und Unterstützung. „Bitte verzweifelt nicht, weil Michael in jedem von Euch weiterleben wird“, hieß es nach Angaben des „People“-Magazins in einer von Vater Joe Jackson veröffentlichten Erklärung. „Verbreitet seine Botschaft weiter, denn das hätte er sich von Euch gewünscht. Macht weiter, damit sein Vermächtnis für immer lebt.“


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BeitragVerfasst: 28.06.2009 12:25 
Rarity

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Welche Rolle spielte Jackos Leibarzt?
Erschienen am 27. Juni 2009 | AFP/AP/dpa/LS/jho
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/24/19/78/19241978,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Leibarzt: Dr. Conrad Murray (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/24/19/78/19241978,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]"Wann ist der Arzt gekommen? Was hat er gemacht? Hat er ihm eine Spritze gegeben und wenn ja, was für eine?" - nicht nur US-Bürgerrechtler Jesse Jackson (nicht verwandt mit Michaels Familie) wunderte sich über die Rolle, die Jacksons Hausarzt Dr. Conrad Murray in seinem Leben und bei seinem Tod gespielt haben könnte. Umso verdächtiger, dass der Arzt am Freitag plötzlich spurlos verschwunden zu sein schien und von der Polizei gesucht wurde. Mittlerweile ist Murray jedoch wieder aufgetaucht, wurde von der Polizei vernommen - und beteuert seine Unschuld. Er werde von der Polizei nicht als Verdächtiger, sondern als Zeuge geführt, ließ er über eine Sprecherin mitteilen.





Arzt soll "Ungereimtheiten" aufklärenBei einer zweiten Befragung durch die Polizei in Los Angeles sei es darum gegangen, "einige Ungereimtheiten" aufzuklären. Laut dem von der Feuerwehr in Los Angeles veröffentlichten Notruf, der kurz nach Jacksons Zusammenbruch von seinem Wohnsitz abgesetzt worden war, war Jacksons persönlicher Arzt als einziger bei ihm, als der Popstar zusammenbrach. Murray habe sich seitdem in Los Angeles aufgehalten, stellte seine Sprecherin Miranda Sevcik klar. Er sei im Rettungswagen mit ins Krankenhaus gefahren und habe sich mehrere Stunden dort aufgehalten, um die Familie des Popstars zu trösten. Sie kündigte an, der Arzt werde weiter mit der Polizei zusammenarbeiten. Jackson hatte den 51 Jahre alten Murray Berichten zufolge erst vor kurzem zu seinem Leibarzt gemacht. Der Mediziner sollte ihn demnach auch auf der geplanten Tournee begleiten.



In finanziellen Schwierigkeiten?Laut Medienberichten soll Dr. Murray Praxen in Texas, Kalifornien und Nevada betreiben und seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfen. Seine Niederlassung in Nevada soll sogar in Rechtsstreitigkeiten verwickelt und zu Zahlungen von 400.000 Dollar verurteilt worden sein. Mindestens zwei Steuerverfahren sollen noch ausstehen.


Familie verlangt Klarheit[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/90/50/19239050,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/90/50/19239050,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Wie lange der Mediziner bei Jackson war, ehe der Notarzt eintraf und ob er ihm Medikamente verabreicht hat, ist bisher aber nicht bekannt. Das Auto von Dr. Murray, das vor Jacksons Villa parkte, war von den Behörden beschlagnahmt worden, weil man den Wagen nach Spuren von Medikamenten untersuchen wollte. Die Familie des Sängers verlangte unterdessen vom Veranstalter der Michael-Jackson-Konzerte (AEG Live) in London Aufschlüsse darüber, wer Conrad Murray engagiert habe und und welche Rolle dieser sowie weitere "Berater" gespielt haben.






"Michael bestand darauf""Wir als Unternehmen hätten es lieber gesehen, wenn kein Arzt als Vollzeitkraft eingestellt worden wäre", sagte der Chef von AEG Live, Randy Phillips. "Es wäre für uns hinsichtlich der Hotel- und Reisekosten günstiger gewesen, aber Michael bestand darauf, dass der Arzt eingestellt wurde. Er sagte, er verstehe sich ausgezeichnet mit ihm." Weiter soll Jackson gesagt haben: "Bei den Konzerten dreht sich alles um mich. Ich bin eine Maschine, und wir müssen dafür sorgen, dass diese Maschine gut geschmiert ist." Vor dem Vertragsabschluss zwischen Jackson und AEG Live habe sich der Sänger einer Reihe von ärztlichen Untersuchungen unterzogen, die insgesamt fünf Stunden gedauert hätten, was aus versicherungstechnischen Gründen erforderlich gewesen sei.


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 Betreff des Beitrags: Earth Song von Michael Jackson
BeitragVerfasst: 28.06.2009 14:33 
Rarity

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What about sunrise
What about rain
What about all the things
That you said we were to gain

What about killing fields
Is there a time
What about all the things
That you said was yours and mine

Did you ever stop to notice
All the blood we've shed before
Did you ever stop to notice
The crying Earth the weeping shores

What have we done to the world
Look what we've done
What about all the peace
That you pledge your only son

What about flowering fields
Is there a time
What about all the dreams
That you said was yours and mine

Did you ever stop to notice
All the children dead from war
Did you ever stop to notice
The crying Earth the weeping shores

I used to dream
I used to glance beyond the stars
Now I don't know where we are
Although I know we've drifted far

Hey, what about yesterday
(What about us)
What about the seas
(What about us)
The heavens are falling down
(What about us)
I can't even breathe
(What about us)
What about the bleeding Earth
(What about us)
Can't we feel its wounds
(What about us)
What about nature's worth
It's our planet's womb
(What about us)

What about animals
(What about it)
We've turned kingdoms to dust
(What about us)
What about elephants
(What about us)
Have we lost their trust
(What about us)
What about crying whales
(What about us)
We're ravaging the seas
(What about us)
What about forest trails
Burnt despite our pleas
(What about us)

What about the holy land
(What about it)
Torn apart by greed
(What about us)
What about the common man
(What about us)
Can't we set him free
(What about us)
What about children dying
(What about us)
Can't you hear them cry
(What about us)
Where did we go wrong
Someone tell me why
(What about us)

What about babies
(What about it)
What about the days
(What about us)
What about all their joy
(What about us)
What about the man
(What about us)
What about the crying man
(What about us)
What about Abraham
(What about us)
What about death again
Do we give a damn

~The Earth Song, Michael Jackson


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BeitragVerfasst: 28.06.2009 15:43 
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Ich kenne nur ein paar Lieder, aber man, ehrlich, der hatte einiges drauf. Ich glaube, wenn ihn die Medien mal in Ruhe gelassen hätten, dann wäre er anders gewesen. Ich denke aber, das mit den Kindern hat ihn in seiner Seele sehr verletzt und sein Traum von einem schönen Amerika ist zerplatzt. Wie oft ist das schon passiert und die nnen sich dann auch noch Moralapostel. Genug geschimpft.

Auch wenn ich nicht viel von dir kenne, so möchte ich dir doch jetzt eine Reise wünschen in eine andere Welt, wo du endlich Frieden finden wirst.

Ruhe in Frieden Michael Jackson



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BeitragVerfasst: 28.06.2009 16:13 
Rarity

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Wir werden immer bei dir sein, Michael"
Erschienen am 26. Juni 2009 | dpa
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/26/10/19232610,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Jermaine Jackson in tiefer Trauer. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/23/26/10/19232610,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Einer der Brüder von Michael Jackson, Jermaine, gab zum Tod des 50-Jährigen am Donnerstag eine Erklärung ab. Nachfolgend das Statement im Wortlaut: "Das ist schwer. Mein Bruder, der legendäre King of Pop, Michael Jackson, ist am Donnerstag, dem 25. Juni 2009, um 14.26 Uhr verstorben. Es wird angenommen, dass er in seiner Wohnung einen Herzstillstand erlitt. Die Todesursache ist jedoch nicht bekannt, bis die Ergebnisse der Obduktion vorliegen. Sein persönlicher Arzt, der bei ihm war, versuchte, meinen Bruder wiederzubeleben ... und die Rettungssanitäter, die ihn ins Ronald-Reagan-Krankenhaus der UCLA brachten. Bei der Ankunft in dem Krankenhaus um etwa 13.14 Uhr versuchte ein Team aus Notärzten und Kardiologen mehr als eine Stunde lang, ihn wiederzubeleben. Sie hatten keinen Erfolg. Unsere Familie hat die Medien gebeten, in dieser schweren Zeit unsere Privatsphäre zu respektieren. Und wir werden immer bei Dir sein, Michael. Wir lieben Dich."


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BeitragVerfasst: 28.06.2009 18:33 
Fluttershy
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Ich bin sehr erschüttert über den Tod dieses so großen und fantastischen Mann. Er war nicht nur ein großartiger Sönger und Tänzer, nein, auch ein liebevoller Vater und auch Ehemann. Was mich aber noch mehr berührt, sind jetzt seine drei liebevollen Kinder. Möge der Herrgott immer eine schützende Hand über ihre Häupter legen und ihnen den Mut für das weitere Leben geben.
Last diesen so großen Mann nie in Vergessenheit geraten, denn er war mehr als nur ein Sänger, er war ein sehr großer Mensch.


In tiefer Trauer
Priesterin Sailor Obsidia

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