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BeitragVerfasst: 10.07.2009 17:50 
Rarity

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Polizeichef schliesst Jackson-Mord nicht aus
Erschienen am 10. Juli 2009 | dpa/JW/AFP
[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson: Mord wird noch nicht ausgeschlossen. (Foto: dpa)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]Der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, hat eine Ermordung von Popstar Michael Jacksons nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte Bratton am Donnerstag, dass die Ermittler das Ergebnis der Autopsie abwarten müssten. Danach würde in Absprache mit den Gerichtsmedizinern entschieden, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Derzeit liefen "sehr weitreichende Untersuchungen", sagte Bratton. Sie hätten Jacksons Medikamenteneinnahme und die zahlreichen Ärzte des Sängers ins Visier genommen. CNN zufolge kann es noch zwei Wochen dauern, bis die toxikologischen Untersuchungen der offiziellen Obduktion bekannt werden. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat. Die Behörden ermitteln, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.



Krankenakten angefordertMittlerweile hat die Gerichtsmedizin in Los Angeles sämtliche Krankenakten des Sängers von seinen Ärzten angefordert. Wie die "Los Angeles Times" am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, sollen alle verfügbaren Dokumente geprüft werden, darunter auch Röntgenaufnahmen und psychiatrische Aufzeichnungen. Der Anwalt von Jacksons Hautarzt Arnold Klein sagte, sein Mandant habe die angeforderten Dokumente bereits übergeben. Es handele sich dabei um eine Standard-Anfrage. Laut "Los Angeles Times" wollen die Ermittler herausfinden, wie der Sänger ohne Rezept an verschreibungspflichtige Medikamente kam.



Injektionsstiche an Jacksons Körper[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/41/24/19364124,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/41/24/19364124,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Laut einem Bericht des amerikanischen Nachrichtensenders CNN war Michael Jacksons Körper über und über mit Injektionsstichen bedeckt. Unter Berufung auf nicht näher genannte Insider aus Ermittlerkreisen heißt es, dass die Venen an Jackos Armen durch zahlreiche Einstiche vernarbt gewesen wären. Auch an der Hüfte, den Schultern und den Beinen hätte es Spuren von Nadelstichen gegeben. Laut dem CNN-Insider eine mögliche Folge des regelmäßigen Gebrauchs des Betäubungsmittels Diprivan, welches intravenös verabreicht wird. Außerdem soll Jackson "lilienweiß vom Kopf bis zu den Zehen" gewesen sein und keine Haare auf dem Kopf gehabt haben. Letzteres könnte eine Folge seines Unfalls im Jahr 1984 sein: Damals fingen Jacksons Haare beim Dreh eines Werbespots Feuer. Seitdem soll er eine Perücke getragen haben.



Warnung vor Medikamenten[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Arnold Klein (Foto: Reuters)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]
Zudem meldete sich Michael Jacksons Dermatologe Arnold Klein zu Wort. Er selbst habe dem Sänger weder das starke noch andere Beruhigungsmittel verschrieben, sagte er den TV-Sendern ABC und CNN. Dafür erhob Klein aber schwere Vorwürfe gegen andere Mediziner aus der Umgebung des Stars. Es sei ihm bekannt gewesen, dass Jackson beispielsweise bei einer Tournee in Deutschland Diprivan eingenommen habe. "Er hat es mit Hilfe eines Anästhesisten eingenommen, damit er nachts schlafen konnte." Klein bezeichnete Kollegen, die dem ehemaligen King of Pop die starken Medikamente besorgt hätten, als "Kriminelle". Klein habe den Sänger nach eigenen Angaben immer wieder vor starken Medikamenten gewarnt. Vor Jahren habe er seinen Patienten sogar dazu gebracht, ein besonders gefährliches Mittel in die Toilette zu werfen. Klein habe oft befürchtet, dass Jackson von anderen Ärzten riskante Mittel verschrieben bekomme. "Was immer er verlangte, bekam er", sagte der Arzt, der den Popstar mehr als 25 Jahre unter anderem wegen Akne und Lupus behandelt hatte.

"Er tanzte in meiner Praxis"Die Ermittlungen zu Jacksons Todesursache konzentrierten sich den Berichten zufolge auf fünf Ärzte, die den Sänger behandelt hatten. Der Dermatologe Klein wurde nach eigenen Angaben von den Ermittlern nicht befragt. Die Polizei hatte das auch als Propofol bekannte Medikament in Jacksons Haus entdeckt. Es darf laut Vorschrift aber nur in einem Krankenhaus verabreicht werden. Labortests sollen bis Ende Juli klären, ob der Tod des Sängers mit diesem Anästhesiemittel zusammenhängt. "Wie kann ich ihm Diprivan verschreiben, wenn ich noch nicht einmal weiß, wie man es anwendet", verteidigte sich Klein, der auch als Dozent an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) arbeitet. Der King of Pop hatte den Hautarzt nach dessen Angaben drei Tage vor seinem Tod das letzte Mal in der Praxis aufgesucht. "Er schien nicht unter schlimmen Schmerzen zu leiden", sagt Klein über Jackson. "Er tanzte in meiner Praxis - für die anderen Patienten". Ebenso wenig habe Jackson wie ein Drogenabhängiger auf ihn gewirkt, sagte Klein dem TV-Sender ABC.



Gedenkfeier für Michael Jackson in Heimatort GaryIn Michael Jacksons Heimatort Gary im US-Staat Indiana ist am heutigen Freitag eine Gedenkfeier zu Ehren des verstorbenen King of Pop geplant. Daran werde auch Jacksons Vater Joe teilnehmen, kündigte Bürgermeister Rudy Clay am Donnerstag an. Außerdem würden die Bürgerrechtler Al Sharpton und Jesse Jackson erwartet. Die Veranstaltung findet in einem Baseball-Stadion in der Nähe des Hauses statt, in dem Michael Jackson seine Kindheit verbrachte. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums der Jackson 5 (1969) zog die Familie nach Kalifornien. Seit Michael Jacksons Tod am 25. Juni pilgerten zahlreiche seiner Fans nach Gary, das 50 Kilometer südöstlich von Chicago liegt.



Sarg steht angeblich auf Forest Lawn Friedhof
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/84/08/19368408,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Sarg im Staples Center aufgebahrt. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/84/08/19368408,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Michael Jacksons Sarg steht nach Angaben der zuständigen Behörde im Bezirk Los Angeles auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hügeln von Hollywood. Ein Sprecher des Registrieramtes teilte dem Internetdienst "E!Online" am Mittwoch mit, dass der mit roten Rosen geschmückte Sarg nach der Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles auf den Prominentenfriedhof zurückgebracht wurde. Dort hatte die Familie des Sängers am Dienstagmorgen (Ortszeit) vor der öffentlichen Trauerfeier im kleinen Kreis von dem Pop-Star Abschied genommen. Nach der weltweit im Fernsehen übertragenen Zeremonie mit Musikstars, Sportgrößen, Bürgerrechtlern und 20.000 Fans und geladenen Gästen, war unklar, wohin der Sarg gebracht wurde. Offen ist weiterhin, wo der Leichnam des Popstars am Ende beigesetzt wird. Forst Lawn sei ein "einstweiliger" Aufbewahrungsort, bis die Angehörigen eine Entscheidung treffen, sagte Amts-Sprecher Bryan Hill. Jacksons Bruder Jermaine hatte gesagt, er wünsche sich, dass der Sänger auf der von ihm so geliebten Neverland Ranch beigesetzt wird. Anzeichen dafür gab es jedoch vorerst nicht.


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BeitragVerfasst: 12.07.2009 13:25 
Rarity

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La Toya: "Ich habe das von Anfang an gespürt"
Erschienen am 12. Juli 2009 | AFP/SKO
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/37/86/19403786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Schwester La Toya glaubt an Mord. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/37/86/19403786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Nach dem Vater von Michael Jackson hat jetzt auch seine Schwester La Toya Jackson den Verdacht geäußert, dass der "King of Pop" einem Mord zum Opfer gefallen ist: "Ich glaube, dass Michael ermordet wurde, ich habe das von Anfang an gespürt." Ihr Bruder sei "von einem schlechten Kreis umgeben" gewesen und Opfer einer "Verschwörung" geworden, sagte die 53-Jährige britischen Zeitungen. Schließlich sei er "tot mehr wert als lebendig". Gut zwei Wochen nach Jacksons plötzlichen Tod nahm auch sein Geburtsort Gary mit einer Trauerfeier Abschied.



[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/39/67/62/19396762,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson soll zehn Schlaftabletten pro Tag genommen haben. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/39/67/62/19396762,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
"Mehr als eine Milliarde wert""
Michael war eine sehr bescheidene, ruhige, liebevolle Person. Das haben Leute ausgenutzt", sagte La Toya Jackson in einem Interview mit den Zeitungen "The Mail on Sunday" und "News of the World". "Michael war mehr als eine Milliarde Dollar wert" und sei daher von gierigen Menschen umgeben gewesen. Mit Blick auf die geplanten Comeback-Konzerte in London habe sie zu ihrer Familie gesagt: "Er wird es niemals nach London schaffen." Sie habe den Tod ihres 50-jährigen Bruders vorausgeahnt.






[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/38/42/19403842,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Tochter Paris (M.), Janet Jackson (l.) und LaToya Jackson bei Trauerfeier. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/38/42/19403842,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
Als "Goldesel" betrachtet
Zu den 50 Konzerten in London sei Michael Jackson ohnehin nur von einer mysteriösen Gruppe von Trittbrettfahrern gezwungen worden, die ihn von seiner Familie und seinen Freunden isoliert habe. Diese Menschen hätten Michael Jackson als "Goldesel" betrachtet und ihn drogenabhängig gemacht. "Ich denke, dass das sein System so sehr erschütterte, dass es ihn umbrachte", sagte die 53-jährige La Toya. Sie fügte hinzu, dass in seinem Haus Schmuck gefehlt habe und kein Bargeld zu finden gewesen sei, obwohl er sonst viel davon Zuhause aufbewahrt habe.


"Ich werde nicht aufhören"
Die Schwester des verstorbenen Musikers kündigte an, sich für die vollständige Aufklärung der Todesumstände einzusetzen: "Ich werde nicht aufhören, bis ich herausgefunden habe, wer verantwortlich ist." Zusätzlich zur Autopsie der Behörden habe sie eine private Untersuchung der Leiche veranlasst. Im Mittelpunkt der Ermittlungen zur Todesursache steht ein mutmaßlicher Medikamentenmissbrauch. Jackson starb am 25. Juni nach einem Herzstillstand.

Anhörung verschoben
Das Schicksal seiner drei Kinder ist weiter offen. Ein Gericht in Los Angeles verschob eine Anhörung über das Sorgerecht um eine Woche auf den 20. Juli. Dies war sowohl von Jacksons Mutter Katherine beantragt worden, bei der die Kinder derzeit leben, als auch von Michael Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe. Sie ist die leibliche Mutter der beiden älteren Kinder, des zwölfjährigen Prince Michael und der elfjährigen Paris. Michael Jacksons drittes Kind, der siebenjährige Prince Michael II., wurde von einer Leihmutter zur Welt gebracht, deren Identität nicht öffentlich gemacht wurde.


Zeremonie in Geburtsstadt
In Jacksons Geburtsstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana versammelten sich am Freitag rund 6000 Menschen zu der Zeremonie im Baseball-Stadion. "Das ist der Ursprung von allem", sagte der Bürgerrechtskämpfer Jesse Jackson über die 100.000-Einwohner-Stadt, in der der "King of Pop" die ersten elf Jahre seines Lebens verbracht hatte. In Gary habe Michael Jackson gelernt, zu tanzen, zu singen, sagte Jesse Jackson, der mit dem Popstar nicht verwandt ist.


"We never can say goodbye"
Bei der Trauerfeier traten Sänger und Tänzer mit Michael-Jackson-Hits wie "Thriller" und "Bad" auf. Jugendliche ahmten den unverwechselbaren Tanzstil des Sängers wie etwa den legendären Moonwalk nach. Ein Spruchband mit einem Zitat aus einem Jackson-Five-Song brachte die Gefühle vieler Jacko-Fans auf den Punkt: "We never can say goodbye" ("Wir können niemals auf Wiedersehen sagen").


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 19:43 
Rarity

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Leibarzt droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung



Bild dpa
Neue Entwicklung im Fall Michael Jackson: Einem Internetdienst zufolge behandelt die Polizei in Los Angeles den Tod des Popstars jetzt offiziell als Tötungsdelikt. Die Überdosis eines Betäubungsmittels für Operationen gilt als Todesursache. Jacksons Leibarzt könnte nun eine Anklage bevorstehen.
Die Polizei von Los Angeles behandelt den Fall Michael Jackson nun offiziell als Tötungsdelikt, wie der Internetdienst "tmz.com " unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe Jacksons Leibarzt Conrad Murray, der den Popstar nach seinem Kollaps am 25. Juni noch wiederzubeleben versucht hatte.

Bild



Als Ursache für Jacksons Tod gilt mittlerweile das Betaubungsmittel Propofol, von dem mehrere Ampullen in Jackson Haus gefunden seien sollen. Propofol wird in der Regel nur bei Operationen verwendet. Laut "tmz.com" gilt es als gesichert, das Murray Jackson das Mittel verabreicht hat. Die Staatsanwaltschaft habe den Fall allerdings noch nicht angenommen. Der offizielle Obuktionsbericht soll in Kürze vorliegen, einige Laborergebnisse liegen jedoch bereits vor. Sollte jedoch der Tod durch das Betäubungsmittel offiziell bestätigt werden, könnte Murray wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden.
Die Polizei hat insgesamt mindestens fünf Mediziner ins Visier genommen, die Jackson behandelt und ihm Medikamente verschrieben haben. Der langjährige Hautarzt von Michael Jackson, Arnold Klein, hatte bereits eine zweite Vorladung erhalten. Nach einem Bericht der „Los Angeles Times“ haben Gerichtsmediziner den Hautarzt erneut dazu aufgefordert, wichtige Unterlagen aus der Krankenakte des Sängers herauszugeben.


„Weitere medizinische Aufzeichnungen“ seien für die Ermittlung der Todesumstände des Popstars notwendig, sagte Craig Harvey von der Gerichtsmedizin der Zeitung. In der vergangenen Woche hieß es in US-Medienberichten, dass Klein der Aufforderung nach Herausgabe aller Unterlagen über seinen prominenten Patienten bisher nur teilweise nachgekommen sei.
Weiter Streit um Sorgerecht
Unterdessen geht das Tauziehen um die drei Kinder des Popstars weiter. Der Anwalt von Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe teilte dem US-Sender CNN mit, es sei noch keine Entscheidung gefallen. Einen Bericht der „New York Post“, Rowe habe ihre Rechte an den beiden älteren Kindern Prince (12) und Paris (11) für rund vier Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) an Jacksons Mutter Katherine „verkauft“, ist nach den Worten von Rowes Anwalt Eric George „total falsch“. Die Zeitung hatte sich auf einen Vertrauten der Familie berufen. „Ms. Rowe hat nicht und wird auch keine weiteren finanziellen Mittel annehmen, als der zwischen ihr und Michael Jackson vor vielen Jahren vereinbarte Ehegattenunterhalt“, sagte George.
Beide Seiten verhandelten miteinander, um das Problem „privat und freundschaftlich“ zu lösen, teilte ein Anwalt der Jackson-Familie in der vergangenen Woche mit. In Presseberichten hieß es, Katherine Jackson (79) und Debbie Rowe (50) stünden kurz vor einer Einigung. Demnach soll die Großmutter die drei Kinder großziehen und Rowe, die Mutter der beiden älteren Kinder, könne die Kinder regelmäßig sehen. Eine gerichtliche Anhörung zur Entscheidung über das dauerhafte Sorgerecht für die Kinder war auf Wunsch der beiden Frauen vom 13. auf den 20. Juli verlegt worden.
Seit Jacksons Tod am 25. Juni sind die drei Kinder Prince (12), Paris (11) und Blanket (7) in der Obhut ihrer Großmutter. Rowe hat nach Angaben ihres Anwalts noch keine letzte Entscheidung über die Sorgerechtsangelegenheit getroffen. Über die Mutter des jüngsten Kindes ist nichts bekannt.
In seinem Testament gibt Jackson seiner Mutter Katherine das Sorgerecht für die Kinder. Als mögliche Ziehmutter benannte er auch die US-Sängerin Diana Ross (65), mit der er gut befreundet war. Rowe wird in dem Testament vom 7. Juli 2002 nicht bedacht.


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 20:35 
Rarity

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Ermittlungen konzentrieren sich auf Murray
Erschienen am 15. Juli 2009 | AFP/dpa
[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray ist im Visier der Ermittler. (Fotos: dpa/AP)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]Der Tod von Michael Jackson wird nach Angaben des gut unterrichteten Internetdienstes tmz.com jetzt als Kriminalfall untersucht. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem "Tötungsdelikt" konzentrierten sich auf Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray, schrieb tmz am Mittwoch. Nach dem bisher vorliegenden Beweismaterial sehe es so aus, dass der medikamentensüchtige Popstar an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol starb, berichtete der Internetdienst unter Berufung auf Hinweise aus Ermittlerkreisen. Vor einer Woche bereits hatte der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, nicht ausgeschlossen, dass der Popstar ermordet wurde. Das Rätselraten um die Todesursache könnte spätestens in einer Woche vorbei sein, ergänzte die "New York Daily News". Demnach erwartet der zuständige Gerichtsmediziner in Los Angeles, Ed Winter, die letzten Ergebnisse der toxikologischen Testreihen noch in diesen Tagen oder Anfang kommender Woche.




Jacksons Hautarzt erneut vorgeladen
Jacksons Familie hatte nach dem Tod des 50-Jährigen bemängelt, es gebe noch "offene Fragen" zu Murrays Rolle in den letzten Stunden des am 25. Juni gestorbenen King of Pop. Die Anwälte des Arztes hielten dagegen, ihr Mandant sei von allen Vorwürfen entlastet worden. TMZ.com zufolge führte die Polizei von Los Angeles im Fall Jackson bereits mehrere informelle Gespräche mit der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler forderten unterdessen Jacksons Hautarzt Arnold Klein auf, ihnen "zusätzliche medizinische Unterlagen" seines Patienten zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Vorladung wurde Klein in seiner Praxis im noblen Beverly Hills von den Ermittlern überbracht. Der Arzt sei zur Zusammenarbeit mit den Behörden bereit, hoben die Ermittler und einer seiner Anwälte hervor. Klein hatte vergangene Woche erklärt, er habe Jackson kein Diprivan zukommen lassen. Dem Sender CNN hatte der Mediziner gesagt, er habe allerdings gewusst, dass Jackson das Arzneimittel in der Vergangenheit verwendet habe. Derweil forschen die Ermittler danach, aus welchen Apotheken die Propofol-Vorräte stammen. Da jede Flasche mit einer Seriennummer versehen ist, hoffen sie, dem verschreibenden Arzt auf die Spur zu kommen. Die Polizei hat mindestens fünf Mediziner ins Visier genommen, die Jackson behandelt und ihm Medikamente verschrieben haben.





Jackson-Geschwister stellten Michael zur Rede[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/41/35/04/19413504,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michaels Geschwister bei der Trauerfeier. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/41/35/04/19413504,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Jacksons Geschwister stellten ihren Bruder vor seinem Tod offenbar wegen seines Medikamentkonsums zur Rede. Tito Jackson sagte dem "Daily Mirror" vom Mittwoch, seine Geschwister und er seien von Berichten über die Sucht ihres Bruders nach verschreibungspflichtigen Medikamenten beunruhigt gewesen. Deshalb sei er mit seinen Schwestern Janet, Rebbie und La Toya und den Brüdern Jackie und Randie überfallsartig - "wie ein Militärkommando" - auf Jacksons Neverland-Ranch aufgetaucht: "Wir mussten etwas tun." Als sie den Bruder mit den Berichten konfrontierten, hätten einige der Geschwister geweint, sagte Tito Jackson. Michael habe ihnen versichert, dass die Berichte unwahr seien, sagte Tito Jackson der Zeitung: "Er sagte uns, wir hätten überreagiert." Auch ein Arzt des Popstars habe den Geschwistern versichert, dass der King of Pop nicht abhängig sei. Der Bericht nennt keinen Zeitpunkt der Unterredung. Allerdings sagte Tito Jackson dem Blatt noch, weitere Gesprächsversuche hätten die Wachleute des Sängers verhindert.



Sorgerecht für die Kinder nicht geklärt[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/64/36/19406436,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe (l.) und seine Mutter Katherine Jackson. (Fotos: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/64/36/19406436,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Der Anwalt von Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe wies derweil am Dienstag Berichte als «vollkommen falsch» zurück, wonach Rowe für eine Millionensumme das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder an Jacksons Mutter Katherine abtreten will. Eine Vertraute der Familie Jackson, Stacy Brown, hatte dem Sender ABC zuvor gesagt, dass sich die Mutter der elfjährigen Paris und ihres ein Jahr älteren Bruders Prince Michael mit Katherine Jackson darauf geeinigt habe, für eine Abfindung zwischen drei und fünf Millionen Dollar das Sorgerecht abzugeben.


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BeitragVerfasst: 17.07.2009 22:34 
Rarity

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Michael war schneller als die Gürtelschläge
Erschienen am 17. Juli 2009 | AFP/demo
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/44/95/80/19449580,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Tito Jackson berichtet, wie der junge Michael es oft schaffte, den väterlichen Prügeln zu entgehen. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/44/95/80/19449580,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Die Schwemme von Geschichten, die nach dem Tod Michael Jacksons am 25. Juni die intimsten Geheimnisse und privatesten Momente des "King of Pop" an die Öffentlichkeit bringen, nimmt kein Ende. Ob Freunde, Pseudo-Freunde oder Familienmitglieder - jeder gibt zum Besten, was er über den verstorbenen Star weiß. Gerade aktuell meldete sich Michaels Bruder Tito zu Wort und schilderte in einem Interview, wie der spätere Moonwalker in seiner Kindheit vor seinem prügelnden Vater Reißaus nahm. "Meistens war Michael so schnell, dass mein Vater ihn nicht schlagen konnte", berichtete Tito in einem am Freitag veröffentlichten Gespräch mit der britischen Zeitung "Daily Mirror". Mit seiner flinken Art soll es dem jungen Michael sogar nicht selten gelungen sein, den prügelnden Joe Jackson von der Züchtigung abzubringen.



"Er war ein disziplinierender Typ"[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/44/95/96/19449596,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson bedachte seinen strengen Vater nicht in seinem Testament. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/44/95/96/19449596,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
"Er schwang den Gürtel und Michael war hier, er schwang ihn noch mal und Michael war dort", so Tito. Die wendige Flucht des kleinen Michael habe selbst den strengen Vater oft erweicht. Er habe dann mit seinen Prügelversuchen aufgehört und einfach gelacht. Tito Jackson sagte weiter, er verurteile die Erziehungsmethoden seines Vaters nicht - er sei eben der "disziplinierende Typ" gewesen. Der ehrgeizige Joe Jackson, damals ein Stahlarbeiter in der Industriestadt Gary, hatte Michael und seine vier Brüder als Soulgruppe "Jackson 5" auf die Bühne gebracht. Michael Jackson startete schließlich eine phänomenale Solo-Karriere. Im Rückblick beklagte sich der psychisch labile Künstler des Öfteren über die erlittenen Schläge sowie andere Erniedrigungen durch seinen Vater, der ihn sogar für eine falsche Note in seinem Gesang bestraft habe.


Vater ging leer aus
ei diesen neuerlichen Beschreibungen der unbarmherzigen Methoden, mit denen der verbissene Joe Jackson seine Kinder zum Erfolg prügelte, wundert sich kaum noch einer, dass dieser in Michaels Testament nicht bedacht wurde. Der verstorbene Popstar hatte testamentarisch verfügt, das Sorgerecht für seine drei Kinder solle an seine Mutter Katherine übergehen, die deren Vermögen treuhänderisch verwalten soll. Im Fall von deren Tod benannte der Sänger Diana Ross, Soulstar und langjährige Freundin Jacksons, auf die das Sorgerecht übertragen werden solle. Vater Joe ging gänzlich leer aus.


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BeitragVerfasst: 23.07.2009 10:25 
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Praxis von Michael Jacksons Privatarzt durchsucht



Bild dpa
Das Narkosemittel Propofol wird als Ursache für Michael Jacksons Tod immer wahrscheinlicher. Das soll die zweite Autopsie des Leichnams des "King of Pop" ergeben haben. Die Polizei ermittelt und durchsucht die Praxis seines Arztes Conrad Murray. Der soll nun nochmals von den Ermittlern befragt werden.
Bei den Ermittlungen zum Tod von Michael Jackson gerät der Privatarzt des „King of Pop“ immer stärker ins Visier der Behörden. Mehr als zwei Dutzend Ermittler von Drogenbehörde und Polizei durchsuchten in einer Großaktion die Praxis des Mediziners Conrad Murray im texanischen Houston, wie der Nachrichtensender CNN meldete. Murrays Anwalt, Ed Chernoff, teilte mit, die Beamten suchten Beweise „für das Vergehen fahrlässige Tötung“. Eine Polizeisprecherin bezeichnete die Durchsuchung als „Teil der fortlaufenden Untersuchung von Michael Jacksons Tod“.

Bei der Praxisdurchsuchung fuhr laut CNN eine Kolonne von etwa 15 Autos vor dem Krankenhaus vor, in dem Murray seine Behandlungsräume hat. Die Beamten hatten aufgrund vorläufiger Autopsieergebnisse einen Durchsuchungsbefehl für Jacksons Patientenakten. Auch die zweite Autopsie hat Medienberichten zufolge Hinweise auf das potenziell tödliche Narkosemittel Propofol ergeben.

Beide Untersuchungen des Leichnams von Michael Jackson haben einem US-Medienbericht zufolge Hinweise auf den vermuteten Medikamentenmissbrauch des Sängers ergeben. Auch bei der zweiten Autopsie seien Nadeleinstiche im Körper und Spuren des potenziell tödlichen Narkosemittels Propofol gefunden worden, berichtete der Internetdienst "E!Online " unter Berufung auf eine angeblich sichere Quelle. Die Familie des "King of Pop“ hatte die zweite Obduktion in Auftrag gegeben, nachdem die offizielle Autopsie die Todesursache nicht auf Anhieb klären konnte.
Bei beiden Untersuchungen steht das Ergebnis der Bluttests jedoch noch aus. Jackson war am 25. Juni mit 50 Jahren unerwartet an Herzversagen gestorben. Auslöser war vermutlich eine Überdosis Medikamente. Die Polizei schließt auch ein Verbrechen nicht aus.

Jacksons Privatarzt Murray, der den Sänger nach seinem Zusammenbruch wiederzubeleben versuchte, soll zur weiteren Klärung der Vorfälle ein drittes Mal von der Polizei vernommen werden. Auch hätten die Behörden weitere Patienten-Unterlagen angefordert, bestätigte der Anwalt des Arztes der "Los Angeles Times“. "Der Gerichtsmediziner will die Todesursache herausfinden. Wir teilen dieses Anliegen“, versicherte der Anwalt. Früheren Berichten zufolge hatte sich Murray einer weiteren Vernehmung verweigert.
Der geplante Kinofilm über Jackson soll jetzt bereits Ende Oktober – am Halloween-Wochenende – in den USA anlaufen. Nach Angaben des Branchenblatts "The Hollywood Reporter“ werden die Produktionskosten auf rund 60 Millionen Dollar geschätzt. Am Montag hatte es geheißen, das Sony-Studio und der US-Unterhaltungskonzern AEG Entertainment stünden kurz vor einem entsprechenden Vertragsabschluss.
Der Film soll unter anderem Videomaterial von Jacksons letzten Konzertproben kurz vor seinem Tod in Los Angeles enthalten. Regisseur Kenny Ortega ("High School Musical“), der die geplanten Comeback-Konzerte des Stars in London inszenieren sollte, werde den Spielfilm drehen, brachte das Filmblatt "Variety“ in Erfahrung.
Versuche, das Probenmaterial auch fürs Fernsehen zu vermarkten, sind dagegen noch nicht unter Dach und Fach. Zwar hätten mehrere Sender Interesse gezeigt, der Preis von 20 Millionen Dollar für nicht exklusives Material habe sie vorerst jedoch abgeschreckt, berichtete die „Los Angeles Times“.
Katherine Jackson will in Finanzfragen mitreden
Die Einnahmen für den Kinofilm sollen laut „Hollywood Reporter“ zu 90 Prozent Jacksons Erben zukommen, der Rest fließt in die Kassen des Konzertveranstalters AEG Live. Eine offizielle Stellungnahme der Vertragspartner gab es zunächst nicht.
Über das Erbe und das Sorgerecht für Jacksons drei Kinder ist noch nicht entschieden. Eine weitere Anhörung ist für den 3. August geplant. Jacksons Mutter Katherine (79) erhebt nach Informationen des Internetdienstes "tmz.com " Anspruch auf ein Mitspracherecht bei Finanzfragen. Jackson hatte dagegen ausdrücklich nur zwei Vertraute, aber niemanden von der Familie als Vermögensverwalter eingesetzt.


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BeitragVerfasst: 25.07.2009 18:10 
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Murray hatte Geheimversteck für Medikamente
Erschienen am 25. Juli 2009 | dpa
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/52/06/48/19520648,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Dr. Conrad Murray (Fotos: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/52/06/48/19520648,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Michael Jacksons Privatarzt Conrad Murray hatte in dem Haus des Sängers ein Geheimversteck für Medikamente. Darin habe sich auch das gefährliche Narkosemittel Propofol befunden, berichtete der Internetdienst "tmz.com" am Samstag unter Hinweis auf Informationen der Polizei in Los Angeles. Bei einer ersten Durchsuchung am Tag von Jacksons Tod fanden die Polizisten nur wenige Arzneimittel. Erst Tage später, als Murray vernommen wurde, wies er sie selbst auf das Depot hin. Es befand sich in einem Schrank seines Gästezimmers in Jacksons Haus. "Die Medikamente waren verborgen - nicht sehr offensichtlich", sagte ein Polizist dem Internetdienst.


Unterlagen wurden beschlagnahmtDer 51-jährige Murray wird bei den Ermittlungen zum Tod des "King of Pop" offiziell als Verdächtiger geführt. Bei zwei Durchsuchungen in der Praxis und in einem Lagerraum im texanischen Houston wurden zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt, darunter eine Computerfestplatte, eine Adressendatei, sowie Rezepte, Rechnungen und Medikamente


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BeitragVerfasst: 03.08.2009 21:15 
Rarity

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Besorgte Murray auch Brown Medikamente?
Erschienen am 03. August 2009 | mth / AP / LS
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/58/96/44/19589644,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Waren unzertrennlich und vertrauten den gleichen Ärzten: Michael Jackson (li.) und James Brown. (Foto: Reuters)
(Quelle: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/58/96/44/19589644,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Bei den Ermittlungen um den mysteriösen Tod von Megastar Michael Jackson steht sein Leibarzt Dr. Conrad Murray weiterhin im Fokus der Ermittlungen. Denn genau dieser Doktor soll auch einer der Ärzte von Soul-Legende James Brown gewesen sein, der 2006 im Alter von 73 Jahren an Herzversagen starb, berichtet "bild.de". Angeblich soll auch Brown von Murray starke Medikamente erhalten haben. Die Parallele zum Tod des King of Pop: Auch James Brown wurde vor seinem Tod eine Abhängigkeit von Schmerzmitteln nachgesagt. Hatte Jacksons Arzt tatsächlich etwas mit dem Tod von James Brown zu tun?


Vertrauen in die gleichen Ärzte[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/53/57/86/19535786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Leibarzt, Dr. Conrad Murray (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/53/57/86/19535786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]"Michael Jackson und James Brown waren unzertrennlich und vertrauten offenbar auch den gleichen 'zuverlässigen Ärzten'. Ärzte, die ihnen alles ermöglichten", verriet Browns langjähriger Produzent und Assistent, Jacque Hollander, der "New York Post". Wie er weiter berichtete, wusste James Brown, dass er sich an die Ärzte in Dallas, Houston, Las Vegas und Los Angeles zu wenden hatte, wenn er Drogen haben wollte. Und einer dieser Ärzte soll Dr. Conrad Murray gewesen sein. Auch Charles Bobbit, der Browns Geschäfte in den letzten vier Jahren vor seinem Tod führte, hält eine Verbindung zu Jacksons Leibarzt nicht für ausgeschlossen. Er habe die Soul-Legende zwar nie unter dem Einfluss von Drogen gesehen, "könnte sich aber durchaus vorstellen, dass Brown hinter seinem Rücken etwas mit dem Arzt zu tun gehabt habe".



Tod im ArztbettMichael Jackson verbrachte seine letzten Stunden nicht wie bislang angenommen in seinem eigenen Bett, sondern in dem seines Leibarztes Dr. Conrad Murray. Das berichtet der gewöhnlich gut unterrichtete Internetdienst "tmz.com" und beruft sich dabei auf Quellen in der Strafverfolgungsbehörde. In Dr. Murrays Bett verabreichte der Arzt Jackson dementsprechend auch die Infusion mit dem Narkosemittel Propofol, das zum Tod des Sängers geführt haben soll. Angeblich sei Jackson regelmäßig in Murrays Schlafzimmer mit Propofol versorgt worden. Dadurch habe er vermeiden wollen, dass Familienangehörige oder Angestellte zufällig in sein Zimmer platzten, während er das Mittel als Einschlafhilfe verabreicht bekam.



Dr. Murray ist hoch verschuldetDes Weiteren kommen immer mehr Details über Conrad Murrays finanzielle Probleme ans Tageslicht. Der Kardiologe, der inzwischen im Mittelpunkt der Ermittlungen über Jacksons plötzlichen Tod steht, hatte Schulden von mindestens 780.000 Dollar (555.000 Euro), wie aus Gerichtsunterlagen in Las Vegas hervorgeht. Dazu kommen laut einem ehemaligen Geschäftspartner weitere 68.000 Dollar, die Murray für die Lieferung eines Energydrinks schuldig geblieben sei. Unter anderem konnte Murray den Dokumenten zufolge die Hypothekenraten für sein Anwesen in Höhe von monatlich 15.000 Dollar nicht bezahlen. Außerdem standen 363.000 Dollar für Geräte in seiner Herzklinik aus. Hinzu kamen Schulden für Studentendarlehen aus den 80er Jahren sowie für Alimente und Kreditkarten. Bereits 1992 hatte der Kardiologe in Kalifornien Konkurs angemeldet.




150.000 für Jackos Fitness[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/58/36/00/19583600,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson wurde von einem fremden Arzt über die Gefahren von Propofol aufgeklärt. (Foto: Reuters)
(Quelle: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/58/36/00/19583600,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Murray droht nun die Zwangsversteigerung seines Luxushauses in Las Vegas. Dabei wollte ihm der Konzert-Promoter AEG Live 150.000 Dollar monatlich dafür zahlen, dass er Jackson für die geplanten 50 Auftritte in London fit hält. Der Mediziner selbst hat sich öffentlich seit Jacksons Tod nicht geäußert. Sein Anwalt Ed Chernoff sagte, der Mediziner habe nichts verschrieben, das Jackson "hätten töten sollen". In den Ermittlungen wird der Sänger dagegen offiziell als Suchtkranker bezeichnet. In Durchsuchungsbefehlen für die Wohnung und das Büro von Conrad Murray heißt es, die Behörden suchten nach Hinweisen auf Verstöße gegen Vorschriften, darunter "die Verordnung von Medikamenten an einen Abhängigen".


Ominöse Anrufe in der TodesnachtBei den Ermittlungen gegen Dr. Murray hat die Polizei inzwischen weitere Theorien aufgestellt. So habe Murray angeblich, direkt nachdem er den schon toten oder noch mit dem Tode ringenden Jackson fand, zwei Angestellte seiner Praxis in Houston angerufen und beauftragt, aus einem angemieteten Lagerraum bestimme Kisten zu entfernen. Die beiden Frauen bestreiten Murrays Anruf, die Polizei bezweifle aber deren Glaubwürdigkeit. Seit dem 1. April diesen Jahres nutzte Murray den Lagerraum und insgesamt viermal seien seine Angestellten vor Jacksons Tod dort gewesen. Die Polizei glaubt, dass Murray dort das gefährliche Narkosemittel aufbewahrt habe, um es dann im Bedarfsfall durch den Lieferservice FedEx zu Michael Jacksons Wohnung zu befördern. Dafür würde auch sprechen, dass bei der Razzia in Murrays Büroräumen eine Karteikarte mit FedEx-Informationen beschlagnahmt wurde.

Obduktionsergebnisse erst später[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/45/66/82/19456682,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: AFP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/45/66/82/19456682,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Der für kommende Woche erwartete Obduktionsbericht im Fall Michael Jackson wird unterdessen bis auf weiteres nicht veröffentlicht. Es seien noch zusätzliche Ermittlungen nötig, teilte das Büro des Gerichtsmediziners in Los Angeles am Donnerstag mit. Die Ergebnisse der Autopsie sollten eigentlich bereits in dieser Woche publik gemacht werden, erst am Mittwoch hatte die Gerichtsmedizin den Termin auf kommende Woche verschoben. Der "King of Pop" starb am 25. Juni im Alter von 50 Jahren.


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BeitragVerfasst: 04.08.2009 15:14 
Rarity

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Afrikanisches Königreich feiert Michael Jackson
Michael Jackson war nicht nur der King of Pop, sondern auch ein Prinz - in der Elfenbeinküste. Das Königreich Sanwi feiert ihren toten Prinzen drei Tage lang - und verlangt die sterblichen Überreste Jacksons, damit er in der "Heimat" begraben werden kann.
Von Alexander Göbel, ARD-Hörfunkstudio Westafrika
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[Bildunterschrift:
Ein Dorfbewohner aus Krindjabo mit einem Foto, das Jackson bei seinem Besuch in dem Dorf 1992 zeigt.
]



Kein Mensch wird es je bestreiten - Michael Jackson war der "King of Pop" - und er wird es immer bleiben. Aber er war auch ein echter Prinz, und zwar im Königreich der Sanwi, im Südosten der Elfenbeinküste. Mit Krone, Zepter und allem Drum und Dran. Die Krönungszeremonie in einem kleinen Dorf fand 1992 statt, während Jacksons großer Afrikareise. Eben dieses kleine Dorf namens Krindjabo - immerhin die Hauptstadt des Mini-Königreichs Sanwi - will nun eine große Gedenkfeier für Michael Jackson organisieren. Drei Tage wird gefeiert, erwartet werden bis zu eine Million Menschen. Die einen mögen es für einen großartigen PR-Schachzug halten, für die anderen ist es eine im wahrsten Sinne todernste Sache: Michael Jackson, der König des Pop, der Prinz von Sanwi, er soll heimkehren auf den Boden seiner Ahnen.
Die Sanwi trauern um ihren König
Die ganze Welt trauert um Michael Jackson, den King of Pop. Aber Sanwi, das kleine Königreich im Osten der Elfenbeinküste, hat mit ihm seinen berühmtesten Herrscher verloren. Und Michael Jackson stammt aus Sanwi. Seine Untertanen lassen daran keinen Zweifel: "Michael Jackson stammt aus Krindjabo, der Hauptstadt des Königreichs Sanwi!"
1992, 14. Februar. Gerade erst hat Michael Jackson sein Album "Dangerous" veröffentlicht, er ist auf dem Gipfel seines Erfolgs und hat schon längst den Thron des Popkönigs bestiegen, als er auf einer ganz persönlichen Tour durch Afrika ist, um seine afrikanischen Wurzeln zu suchen. Offenbar fand er sie - in Sanwi, Westafrika. Zumindest erzählte er in einem Interview dass seine Vorfahren aus der Elfenbeinküste stammen.
"Höchste Ehren für Michael Jackson"

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[Bildunterschrift:
Ein Kind aus Krindjabo mit einer CD von Michael Jackson
]



Dann kam der Höhepunkt seiner Reise: Im Dörfchen Krindjabo lässt er sich zum Prinzen von Sanwi küren. Ganz ohne Moonwalk und Silberhandschuh, dafür aber mit goldener Krone und einem schwarz-roten Samtumhang. Michael winkt salbungsvoll in die Menge.
Michael Jacksons Musikproduzent Bob Jones, der Jackson auf der Reise begleitete, erzählt: "Er wurde mit der höchsten Ehre bedacht, die normalerweise nur Staatsöberhäuptern zuteil wird. Michael wurde in Afrika zum König gemacht, man hat ihm Gold geschenkt und all sowas." Die Reise, so erinnert Jones sich, sei wunderbar gewesen. "Wir kamen in dieses Dorf, und schätzungsweise 125.000 Menschen warteten auf uns. Und diese Freude war einfach umwerfend – so etwas hatten wir noch nie gesehen. Besonders war es auch deswegen, weil Michael ja gar nicht gesungen hat. Es war unglaublich. Ich denke nur der Papst oder Nelson Mandela können solche Massen von Menschen anziehen", so Jones.
"Ich liebe Afrika"
Ob es die echte Heimkehr eines verlorenen Sohnes war oder bloß die medienwirksame Inszenierung – den Menschen ist es egal. Sie glauben ihrem Prinzen, schließlich hat der in einem seiner seltenen Interviews Afrika als Wiege der Menschheit bezeichnet. "Ich liebe Afrika aus tiefstem Herzen. Und ich liebe seine Menschen. Deshalb mache ich mit meinen Kindern oft Urlaub in Afrika. Dieser Kontinent ist so wunderschön, die traumhaften Strände, die Urwälder, die großen Städte, Johannesburg, Kapstadt, aber auch Kenia, Ruanda, die Elfenbeinküste - alles ist wunderwunderschön!
Elfenbeinküste verlangt sterbliche Überreste von Jackson
Die Elfenbeinküste, die "Heimat" Jacksons, will nun ihren Popmonarchen zurück. so verlangt es der uralte Brauch der Sanwi. "Wenn bei uns ein Prinz außerhalb des Königreichs stirbt, muss er nach Hause gebracht werden, damit wir ihn hier beerdigen können", erklärt ein Sanwi. Ein weiterer ergänzt: "Der Rat wünscht, dass die sterblichen Überreste von Michael Jackson nach Krindjabo überführt werden mögen. Denn hier wird er eine afrikanische Beerdigungszeremonie erhalten, die eines Michael Jackson würdig ist."
Vorerst dürfte daraus nichts werden. Doch wer weiß, vielleicht schmuggelt irgendjemand Michael Jacksons Krone, Zepter und Umhang aus der kalifornischen Neverland – Ranch nach Krindjabo. Und spätestens dann wird das Dorf in der Elfenbeinküste garantiert zum Michael-Jackson-Wallfahrtsort - nicht nur für ein langes Gedenkwochenende. In Sachen PR macht den Sanwi jedenfalls so schnell keiner was vor.


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BeitragVerfasst: 14.08.2009 14:28 
Rarity

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Conrad Murray liess Jacko allein
Erschienen am 14. August 2009 | AFP
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/68/66/76/19686676,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/68/66/76/19686676,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray hat den Popstar offenbar nach dem Verabreichen eines starken Beruhigungsmittels kurz vor dem Tod allein gelassen. Wie die "Los Angeles Times" unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtet, stellte Murray keine Probleme mit dem Medikament fest und verließ ruhigen Gewissens den Raum, um zu telefonieren. Als er zurückkam, habe der Sänger nicht mehr geatmet. Dem Bericht zufolge ist unklar, wie lange Murray wegblieb.



Haus von Murray wurde bereits durchsucht[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/53/57/86/19535786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Leibarzt, Dr. Conrad Murray (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/53/57/86/19535786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Murray steht im Visier der Ermittlungen zu den genauen Todesumständen des berühmten Sängers. Die Polizei durchsuchte in diesem Zusammenhang auch schon das Haus und ein Büro des Leibarztes sowie eine Apotheke in Las Vegas, wo Murray das starke Narkosemittel Propofol für Jackson besorgt haben soll. Der Popsänger hatte am 25. Juni unerwartet in seiner Villa in Los Angeles einen Herzstillstand erlitten. Murray droht eine Anklage wegen Totschlags.


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BeitragVerfasst: 16.08.2009 14:48 
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Ich bin ganz traurig, wenn ich lese, dass die beste Sänger der Welt gehen musste, weil viel Profit und Habgier mehr wert sind als Leben. Ich habe viel geweint bei die Bericht in die TV, aber ich weiss, er hat jetzt einen viel besseren Platz bekommen.

Calme dans la paix, mon ami



Kita Power



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BeitragVerfasst: 29.08.2009 12:18 
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Michael Jackson Opfer eines Tötungsdelikts
Erschienen am 28. August 2009 | dpa/JL
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/81/07/50/19810750,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson starb an einer Überdosis. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/81/07/50/19810750,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Nun ist es amtlich: Michael Jackson ist keines natürlichen Todes gestorben. Der Gerichtsmediziner von Los Angeles hat den Tod des Popstars offiziell als Tötungsdelikt bezeichnet. Jacksons Tod sei vor allem auf zwei Medikamente zurückzuführen, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung. Todesursache sei eine akute Vergiftung durch das Narkotikum Propofol gewesen. Auch das Beruhigungsmittel Lorazepam trug den Gerichtsmedizinern zufolge "primär" zu Michael Jacksons Tod bei. Es wird in den USA unter dem Namen Ativan gegen Angstzustände verschrieben.


Weitere Beruhigungsmittel im SpielWeitere Medikamente, deren Spuren bei der Autopsie des Popstars entdeckt wurden, stammten unter anderem von den Beruhigungsmitteln Diazepam (Valium) und Midazolam (Versed). Sie hatten keinen direkten Einfluss auf Jacksons Herzversagen, heißt es in der offiziellen Erklärung. Der vollständige Obduktionsbericht wurde auf Antrag der Behörden bislang noch nicht veröffentlicht. Jacksons Leibarzt Conrad Murray hat zugegeben, Jackson an dessen Todestag Propofol verabreicht zu haben. Murray steht im Zentrum der Ermittlungen zum Tod des "King of Pop", der am 25. Juni im Alter von 50 Jahren starb.



Medikament erfordert Überwachung[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/52/06/48/19520648,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Dr. Conrad Murray (Fotos: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/52/06/48/19520648,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Bereits am Montag waren Auszüge der Gerichtsdokumente bekannt geworden. Das 32 Seiten umfassende Dokument steht im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Jacksons Privatarzt Conrad Murray. Danach hatte der Kardiologe dem unter Schlaflosigkeit leidenden Sänger über viele Wochen hinweg täglich Propofol in einer Dosierung von 50 Milligramm gegeben. Das starke Betäubungsmittel wird normalerweise nur in Krankenhäusern gespritzt und erfordert die ständige Überwachung des Patienten.



Jackson bat mehrfach um Propofol

Aus Angst vor einer wachsenden Abhängigkeit habe er die Dosis kurz vor Jacksons Tod reduziert und ihm zusätzlich andere Schlaf- und Beruhigungsmittel verabreicht, teilte Murray laut den Dokumenten der Polizei mit. In der Nacht vor Jacksons Tod habe er zunächst auf Propofol verzichtet und dem Superstar Valium und andere Medikamente gegeben. Jackson habe aber mehrfach um das Narkosemittel gebeten und am Ende 25 Milligramm Propofol erhalten. Murray war nach eigenen Angaben nur für wenige Minuten aus dem Zimmer gegangen. Bei seiner Rückkehr habe der Patient nicht mehr geatmet. Sowohl Murrays als auch spätere Wiederbelebungsversuche im Krankenhaus scheiterten.


Auch Hautarzt im Visier der ErmittlerDie Ermittler haben inzwischen auch Jacksons Hautarzt, Dr. Arnold Klein, stärker ins Visier genommen. Nach US-Medienberichten soll der befreundete Arzt Jackson jahrelang mit starken Beruhigungsmitteln und anderen Medikamenten versorgt haben.


Gerichtstermin um Erbe verschobenEin Gerichtstermin zu Jacksons Erbe wurde am Freitag nach kurzer Verhandlung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Zu ihm waren Michaels Mutter, Katherine Jackson, seine drei Kinder und zwei frühere Geschäftsfreunde erschienen, die der Popstar ebenfalls als Testamentsverwalter eingesetzt hatte.


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BeitragVerfasst: 04.09.2009 21:01 
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Ein Meer von weißen Blumen für Michael Jackson




Bild dpa
Mit einer privaten Trauerfeier haben sich in Kalifornien Familienangehörige und Freunde von dem verstorbenen Popstar Michael Jackson verabschiedet. 70 Tage nach seinem Tod fand der "King of Pop" auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn in Glendale bei Los Angeles seine letzte Ruhestätte.
Mit Michael Jacksons goldenem Sarg auf einem Podium vor der Trauergemeinde haben die Familie und engsten Freunde Abschied von dem legendären „King of Pop“ genommen.
Bild

Die private Beisetzung wurde bis zum Eintreffen des Sargs live im Fernsehen übertragen. Danach ließ die Familie des Toten nur noch Aufnahmen aus 1000 Meter Höhe zu. Mutter Katherine (79), Jacksons drei Kinder und seine Geschwister waren mit fast eineinhalbstündiger Verspätung auf dem Prominentenfriedhof Forest Lawn Memorial Park in Glendale bei Los Angeles eingetroffen.

Bald darauf fuhr auch der Leichenwagen mit den Überresten des Sängers vor. Jacksons Brüder trugen den reich geschmückten Sarg an seinen Platz. Auf dem Podium hatte die Familie ein Meer von weißen Blumen arrangieren und Poster mit lebensgroßen Fotos ihres berühmten Sohnes aufstellen lassen.
Für die Gäste waren Reihen mit mehr als hundert weißen Stühlen auf der „Heiligen Terrasse“ vor dem Mausoleum aufgestellt, in dem der Popsänger seine letzte Ruhe finden soll. Durch die Verspätung begann die Andacht erst nach Sonnenuntergang. Unter den ersten Gästen, die zu der Feier unter freiem Himmel eintrafen, war die Hollywood-Diva Elizabeth Taylor (77). Sie verband enge Freundschaft mit Jackson, dessen Kindheit ebenso wie ihre der Karriere geopfert wurde.
Auch Lisa Marie Presley kam, um in der heißen Sommernacht Abschied von ihrem ehemaligen Mann zu nehmen. Dagegen blieb Jacksons zweite Frau, die Krankenschwester Debbie Rowe, der Feier trotz Einladung fern. Sie hatte den „King of Pop“ 1996 geheiratet. Die Ehe scheiterte nach drei Jahren. Jacksons ältere Kinder Prince (12) und Paris (11) waren von Rowe nach einer künstlichen Befruchtung ausgetragen worden. Als weitere Gäste waren der ehemalige Kinderstar Macaulay Culkin („Kevin allein zu Haus“) und der Bürgerrechtler Reverend Al Sharpton aus New York angereist. Die Soulsängerin Gladys Knight widmete Jackson einen letzten Song. Auch Stevie Wonder, Jacksons Freund und die beiden Söhne Prince und Blanket sowie Jacksons Brüder trugen einheitlich schwarze Trauerbinden und rote Krawatten. Paris erschien in einem schwarzen Kleid mit weißem Kragen und weißen Manschetten. Vater Joe Jackson hatte wie immer einen schwarzen Hut auf.
Die Trauergäste erhielten eine neunseitige Einladung mit cremefarbenem Einband und Hochglanzfotos, die Jackson als Kind und als Erwachsenen auf seiner einst so geliebten Neverland-Ranch zeigen. Die erste Seite der Einladung zierte ein Spruch aus Michaels Buch „Dancing The Dream“ von 1992: „Wenn Du Dein Leben mit der Gewissheit beginnst, dass Du geliebt wirst, und es mit dem gleichen Wissen beendest, kann Dir die Zeit dazwischen nichts anhaben.“
Das Anwesen der Jacksons in Encino liegt etwa 20 Minuten vom Prominentenfriedhof Forest Lawn Memorial Park von Glendale entfernt, auf dem ihr berühmtester Sohn seine letzte Ruhe finden soll. Auf diesem Friedhof fanden auch Hollywood-Größen wie Clark Gable, Jean Harlow oder Carole Lombard ihre letzte Ruhe. Auch Humphrey Bogart, Nat King Cole, Walt Disney, Errol Flynn und Jimmy Stewart sind im 1906 eröffneten Forest Lawn Memorial Park bestattet.


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BeitragVerfasst: 06.09.2009 17:22 
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Ich hoffe und bete jetzt für ihn, auf dass er seine gewünschte Ruhe endlich bekommt. Er hat in seinem Leben nur ein paar sehr schöne Höhen gehabt,jetzt soll er in Frieden ruhen.



In tiefer Trauer

Queen-Bee



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BeitragVerfasst: 07.09.2009 19:59 
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Queen-Bee hat geschrieben:
Ich hoffe und bete jetzt für ihn, auf dass er seine gewünschte Ruhe endlich bekommt. Er hat in seinem Leben nur ein paar sehr schöne Höhen gehabt,jetzt soll er in Frieden ruhen.
In tiefer Trauer
Queen-Bee
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Das kann ich so nur unterstreichen, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, jetzt ist er beerdigt, und wir wissen woran er gestorben ist, das heißt, wir als Fans können uns weiterhin an seiner Musik erfreuen und uns an ihn erinnern, das ist ja auch gut so, in Vergessenheit gerraten soll er nicht.

Aber diese ewigen "Skandale" sollen aufhören, dass man immer wieder nach neuen Storys sucht, wie dass ein Geist von Michael Jackson auf der Neverland Ranch rumspukt, wenn ich so einen Blödsinn höre, bekomme ich das kotzen, aber sowas von.

Der Mann ist jetzt tot und gut ists, jetzt soll er auch in Frieden ruhen, wenn ich daran denke, dass Lady Diana am 30. August 1997 gestorben ist und dass man die arme Prinzessin des englischen Königshauses bis heute nicht in Ruhe lassen kann und immer noch nach Todesursachen spekuliert, dann finde ich das einfach nur noch menschenverachtend und unfassbar, soweit soll es bei Michael Jackson niemals kommen.


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