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BeitragVerfasst: 10.07.2009 17:50 
Rarity

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Polizeichef schliesst Jackson-Mord nicht aus
Erschienen am 10. Juli 2009 | dpa/JW/AFP
[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson: Mord wird noch nicht ausgeschlossen. (Foto: dpa)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]Der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, hat eine Ermordung von Popstar Michael Jacksons nicht ausgeschlossen. In einem Interview mit dem US-Sender CNN sagte Bratton am Donnerstag, dass die Ermittler das Ergebnis der Autopsie abwarten müssten. Danach würde in Absprache mit den Gerichtsmedizinern entschieden, ob es sich um einen Kriminalfall handelt. Derzeit liefen "sehr weitreichende Untersuchungen", sagte Bratton. Sie hätten Jacksons Medikamenteneinnahme und die zahlreichen Ärzte des Sängers ins Visier genommen. CNN zufolge kann es noch zwei Wochen dauern, bis die toxikologischen Untersuchungen der offiziellen Obduktion bekannt werden. Auch eine unabhängige Autopsie, die von Jacksons Familie in Auftrag gegeben wurde, brachte noch kein Resultat. Die Behörden ermitteln, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.



Krankenakten angefordertMittlerweile hat die Gerichtsmedizin in Los Angeles sämtliche Krankenakten des Sängers von seinen Ärzten angefordert. Wie die "Los Angeles Times" am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, sollen alle verfügbaren Dokumente geprüft werden, darunter auch Röntgenaufnahmen und psychiatrische Aufzeichnungen. Der Anwalt von Jacksons Hautarzt Arnold Klein sagte, sein Mandant habe die angeforderten Dokumente bereits übergeben. Es handele sich dabei um eine Standard-Anfrage. Laut "Los Angeles Times" wollen die Ermittler herausfinden, wie der Sänger ohne Rezept an verschreibungspflichtige Medikamente kam.



Injektionsstiche an Jacksons Körper[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/41/24/19364124,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/41/24/19364124,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Laut einem Bericht des amerikanischen Nachrichtensenders CNN war Michael Jacksons Körper über und über mit Injektionsstichen bedeckt. Unter Berufung auf nicht näher genannte Insider aus Ermittlerkreisen heißt es, dass die Venen an Jackos Armen durch zahlreiche Einstiche vernarbt gewesen wären. Auch an der Hüfte, den Schultern und den Beinen hätte es Spuren von Nadelstichen gegeben. Laut dem CNN-Insider eine mögliche Folge des regelmäßigen Gebrauchs des Betäubungsmittels Diprivan, welches intravenös verabreicht wird. Außerdem soll Jackson "lilienweiß vom Kopf bis zu den Zehen" gewesen sein und keine Haare auf dem Kopf gehabt haben. Letzteres könnte eine Folge seines Unfalls im Jahr 1984 sein: Damals fingen Jacksons Haare beim Dreh eines Werbespots Feuer. Seitdem soll er eine Perücke getragen haben.



Warnung vor Medikamenten[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Arnold Klein (Foto: Reuters)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]
Zudem meldete sich Michael Jacksons Dermatologe Arnold Klein zu Wort. Er selbst habe dem Sänger weder das starke noch andere Beruhigungsmittel verschrieben, sagte er den TV-Sendern ABC und CNN. Dafür erhob Klein aber schwere Vorwürfe gegen andere Mediziner aus der Umgebung des Stars. Es sei ihm bekannt gewesen, dass Jackson beispielsweise bei einer Tournee in Deutschland Diprivan eingenommen habe. "Er hat es mit Hilfe eines Anästhesisten eingenommen, damit er nachts schlafen konnte." Klein bezeichnete Kollegen, die dem ehemaligen King of Pop die starken Medikamente besorgt hätten, als "Kriminelle". Klein habe den Sänger nach eigenen Angaben immer wieder vor starken Medikamenten gewarnt. Vor Jahren habe er seinen Patienten sogar dazu gebracht, ein besonders gefährliches Mittel in die Toilette zu werfen. Klein habe oft befürchtet, dass Jackson von anderen Ärzten riskante Mittel verschrieben bekomme. "Was immer er verlangte, bekam er", sagte der Arzt, der den Popstar mehr als 25 Jahre unter anderem wegen Akne und Lupus behandelt hatte.

"Er tanzte in meiner Praxis"Die Ermittlungen zu Jacksons Todesursache konzentrierten sich den Berichten zufolge auf fünf Ärzte, die den Sänger behandelt hatten. Der Dermatologe Klein wurde nach eigenen Angaben von den Ermittlern nicht befragt. Die Polizei hatte das auch als Propofol bekannte Medikament in Jacksons Haus entdeckt. Es darf laut Vorschrift aber nur in einem Krankenhaus verabreicht werden. Labortests sollen bis Ende Juli klären, ob der Tod des Sängers mit diesem Anästhesiemittel zusammenhängt. "Wie kann ich ihm Diprivan verschreiben, wenn ich noch nicht einmal weiß, wie man es anwendet", verteidigte sich Klein, der auch als Dozent an der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) arbeitet. Der King of Pop hatte den Hautarzt nach dessen Angaben drei Tage vor seinem Tod das letzte Mal in der Praxis aufgesucht. "Er schien nicht unter schlimmen Schmerzen zu leiden", sagt Klein über Jackson. "Er tanzte in meiner Praxis - für die anderen Patienten". Ebenso wenig habe Jackson wie ein Drogenabhängiger auf ihn gewirkt, sagte Klein dem TV-Sender ABC.



Gedenkfeier für Michael Jackson in Heimatort GaryIn Michael Jacksons Heimatort Gary im US-Staat Indiana ist am heutigen Freitag eine Gedenkfeier zu Ehren des verstorbenen King of Pop geplant. Daran werde auch Jacksons Vater Joe teilnehmen, kündigte Bürgermeister Rudy Clay am Donnerstag an. Außerdem würden die Bürgerrechtler Al Sharpton und Jesse Jackson erwartet. Die Veranstaltung findet in einem Baseball-Stadion in der Nähe des Hauses statt, in dem Michael Jackson seine Kindheit verbrachte. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums der Jackson 5 (1969) zog die Familie nach Kalifornien. Seit Michael Jacksons Tod am 25. Juni pilgerten zahlreiche seiner Fans nach Gary, das 50 Kilometer südöstlich von Chicago liegt.



Sarg steht angeblich auf Forest Lawn Friedhof
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/84/08/19368408,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Sarg im Staples Center aufgebahrt. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/36/84/08/19368408,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Michael Jacksons Sarg steht nach Angaben der zuständigen Behörde im Bezirk Los Angeles auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hügeln von Hollywood. Ein Sprecher des Registrieramtes teilte dem Internetdienst "E!Online" am Mittwoch mit, dass der mit roten Rosen geschmückte Sarg nach der Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles auf den Prominentenfriedhof zurückgebracht wurde. Dort hatte die Familie des Sängers am Dienstagmorgen (Ortszeit) vor der öffentlichen Trauerfeier im kleinen Kreis von dem Pop-Star Abschied genommen. Nach der weltweit im Fernsehen übertragenen Zeremonie mit Musikstars, Sportgrößen, Bürgerrechtlern und 20.000 Fans und geladenen Gästen, war unklar, wohin der Sarg gebracht wurde. Offen ist weiterhin, wo der Leichnam des Popstars am Ende beigesetzt wird. Forst Lawn sei ein "einstweiliger" Aufbewahrungsort, bis die Angehörigen eine Entscheidung treffen, sagte Amts-Sprecher Bryan Hill. Jacksons Bruder Jermaine hatte gesagt, er wünsche sich, dass der Sänger auf der von ihm so geliebten Neverland Ranch beigesetzt wird. Anzeichen dafür gab es jedoch vorerst nicht.


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BeitragVerfasst: 12.07.2009 13:25 
Rarity

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La Toya: "Ich habe das von Anfang an gespürt"
Erschienen am 12. Juli 2009 | AFP/SKO
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/37/86/19403786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Schwester La Toya glaubt an Mord. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/37/86/19403786,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Nach dem Vater von Michael Jackson hat jetzt auch seine Schwester La Toya Jackson den Verdacht geäußert, dass der "King of Pop" einem Mord zum Opfer gefallen ist: "Ich glaube, dass Michael ermordet wurde, ich habe das von Anfang an gespürt." Ihr Bruder sei "von einem schlechten Kreis umgeben" gewesen und Opfer einer "Verschwörung" geworden, sagte die 53-Jährige britischen Zeitungen. Schließlich sei er "tot mehr wert als lebendig". Gut zwei Wochen nach Jacksons plötzlichen Tod nahm auch sein Geburtsort Gary mit einer Trauerfeier Abschied.



[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/39/67/62/19396762,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson soll zehn Schlaftabletten pro Tag genommen haben. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/39/67/62/19396762,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
"Mehr als eine Milliarde wert""
Michael war eine sehr bescheidene, ruhige, liebevolle Person. Das haben Leute ausgenutzt", sagte La Toya Jackson in einem Interview mit den Zeitungen "The Mail on Sunday" und "News of the World". "Michael war mehr als eine Milliarde Dollar wert" und sei daher von gierigen Menschen umgeben gewesen. Mit Blick auf die geplanten Comeback-Konzerte in London habe sie zu ihrer Familie gesagt: "Er wird es niemals nach London schaffen." Sie habe den Tod ihres 50-jährigen Bruders vorausgeahnt.






[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/38/42/19403842,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Tochter Paris (M.), Janet Jackson (l.) und LaToya Jackson bei Trauerfeier. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/38/42/19403842,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
Als "Goldesel" betrachtet
Zu den 50 Konzerten in London sei Michael Jackson ohnehin nur von einer mysteriösen Gruppe von Trittbrettfahrern gezwungen worden, die ihn von seiner Familie und seinen Freunden isoliert habe. Diese Menschen hätten Michael Jackson als "Goldesel" betrachtet und ihn drogenabhängig gemacht. "Ich denke, dass das sein System so sehr erschütterte, dass es ihn umbrachte", sagte die 53-jährige La Toya. Sie fügte hinzu, dass in seinem Haus Schmuck gefehlt habe und kein Bargeld zu finden gewesen sei, obwohl er sonst viel davon Zuhause aufbewahrt habe.


"Ich werde nicht aufhören"
Die Schwester des verstorbenen Musikers kündigte an, sich für die vollständige Aufklärung der Todesumstände einzusetzen: "Ich werde nicht aufhören, bis ich herausgefunden habe, wer verantwortlich ist." Zusätzlich zur Autopsie der Behörden habe sie eine private Untersuchung der Leiche veranlasst. Im Mittelpunkt der Ermittlungen zur Todesursache steht ein mutmaßlicher Medikamentenmissbrauch. Jackson starb am 25. Juni nach einem Herzstillstand.

Anhörung verschoben
Das Schicksal seiner drei Kinder ist weiter offen. Ein Gericht in Los Angeles verschob eine Anhörung über das Sorgerecht um eine Woche auf den 20. Juli. Dies war sowohl von Jacksons Mutter Katherine beantragt worden, bei der die Kinder derzeit leben, als auch von Michael Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe. Sie ist die leibliche Mutter der beiden älteren Kinder, des zwölfjährigen Prince Michael und der elfjährigen Paris. Michael Jacksons drittes Kind, der siebenjährige Prince Michael II., wurde von einer Leihmutter zur Welt gebracht, deren Identität nicht öffentlich gemacht wurde.


Zeremonie in Geburtsstadt
In Jacksons Geburtsstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana versammelten sich am Freitag rund 6000 Menschen zu der Zeremonie im Baseball-Stadion. "Das ist der Ursprung von allem", sagte der Bürgerrechtskämpfer Jesse Jackson über die 100.000-Einwohner-Stadt, in der der "King of Pop" die ersten elf Jahre seines Lebens verbracht hatte. In Gary habe Michael Jackson gelernt, zu tanzen, zu singen, sagte Jesse Jackson, der mit dem Popstar nicht verwandt ist.


"We never can say goodbye"
Bei der Trauerfeier traten Sänger und Tänzer mit Michael-Jackson-Hits wie "Thriller" und "Bad" auf. Jugendliche ahmten den unverwechselbaren Tanzstil des Sängers wie etwa den legendären Moonwalk nach. Ein Spruchband mit einem Zitat aus einem Jackson-Five-Song brachte die Gefühle vieler Jacko-Fans auf den Punkt: "We never can say goodbye" ("Wir können niemals auf Wiedersehen sagen").


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 19:43 
Rarity

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Leibarzt droht Anklage wegen fahrlässiger Tötung



Bild dpa
Neue Entwicklung im Fall Michael Jackson: Einem Internetdienst zufolge behandelt die Polizei in Los Angeles den Tod des Popstars jetzt offiziell als Tötungsdelikt. Die Überdosis eines Betäubungsmittels für Operationen gilt als Todesursache. Jacksons Leibarzt könnte nun eine Anklage bevorstehen.
Die Polizei von Los Angeles behandelt den Fall Michael Jackson nun offiziell als Tötungsdelikt, wie der Internetdienst "tmz.com " unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe Jacksons Leibarzt Conrad Murray, der den Popstar nach seinem Kollaps am 25. Juni noch wiederzubeleben versucht hatte.

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Als Ursache für Jacksons Tod gilt mittlerweile das Betaubungsmittel Propofol, von dem mehrere Ampullen in Jackson Haus gefunden seien sollen. Propofol wird in der Regel nur bei Operationen verwendet. Laut "tmz.com" gilt es als gesichert, das Murray Jackson das Mittel verabreicht hat. Die Staatsanwaltschaft habe den Fall allerdings noch nicht angenommen. Der offizielle Obuktionsbericht soll in Kürze vorliegen, einige Laborergebnisse liegen jedoch bereits vor. Sollte jedoch der Tod durch das Betäubungsmittel offiziell bestätigt werden, könnte Murray wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden.
Die Polizei hat insgesamt mindestens fünf Mediziner ins Visier genommen, die Jackson behandelt und ihm Medikamente verschrieben haben. Der langjährige Hautarzt von Michael Jackson, Arnold Klein, hatte bereits eine zweite Vorladung erhalten. Nach einem Bericht der „Los Angeles Times“ haben Gerichtsmediziner den Hautarzt erneut dazu aufgefordert, wichtige Unterlagen aus der Krankenakte des Sängers herauszugeben.


„Weitere medizinische Aufzeichnungen“ seien für die Ermittlung der Todesumstände des Popstars notwendig, sagte Craig Harvey von der Gerichtsmedizin der Zeitung. In der vergangenen Woche hieß es in US-Medienberichten, dass Klein der Aufforderung nach Herausgabe aller Unterlagen über seinen prominenten Patienten bisher nur teilweise nachgekommen sei.
Weiter Streit um Sorgerecht
Unterdessen geht das Tauziehen um die drei Kinder des Popstars weiter. Der Anwalt von Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe teilte dem US-Sender CNN mit, es sei noch keine Entscheidung gefallen. Einen Bericht der „New York Post“, Rowe habe ihre Rechte an den beiden älteren Kindern Prince (12) und Paris (11) für rund vier Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) an Jacksons Mutter Katherine „verkauft“, ist nach den Worten von Rowes Anwalt Eric George „total falsch“. Die Zeitung hatte sich auf einen Vertrauten der Familie berufen. „Ms. Rowe hat nicht und wird auch keine weiteren finanziellen Mittel annehmen, als der zwischen ihr und Michael Jackson vor vielen Jahren vereinbarte Ehegattenunterhalt“, sagte George.
Beide Seiten verhandelten miteinander, um das Problem „privat und freundschaftlich“ zu lösen, teilte ein Anwalt der Jackson-Familie in der vergangenen Woche mit. In Presseberichten hieß es, Katherine Jackson (79) und Debbie Rowe (50) stünden kurz vor einer Einigung. Demnach soll die Großmutter die drei Kinder großziehen und Rowe, die Mutter der beiden älteren Kinder, könne die Kinder regelmäßig sehen. Eine gerichtliche Anhörung zur Entscheidung über das dauerhafte Sorgerecht für die Kinder war auf Wunsch der beiden Frauen vom 13. auf den 20. Juli verlegt worden.
Seit Jacksons Tod am 25. Juni sind die drei Kinder Prince (12), Paris (11) und Blanket (7) in der Obhut ihrer Großmutter. Rowe hat nach Angaben ihres Anwalts noch keine letzte Entscheidung über die Sorgerechtsangelegenheit getroffen. Über die Mutter des jüngsten Kindes ist nichts bekannt.
In seinem Testament gibt Jackson seiner Mutter Katherine das Sorgerecht für die Kinder. Als mögliche Ziehmutter benannte er auch die US-Sängerin Diana Ross (65), mit der er gut befreundet war. Rowe wird in dem Testament vom 7. Juli 2002 nicht bedacht.


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BeitragVerfasst: 15.07.2009 20:35 
Rarity

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Ermittlungen konzentrieren sich auf Murray
Erschienen am 15. Juli 2009 | AFP/dpa
[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray ist im Visier der Ermittler. (Fotos: dpa/AP)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]Der Tod von Michael Jackson wird nach Angaben des gut unterrichteten Internetdienstes tmz.com jetzt als Kriminalfall untersucht. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem "Tötungsdelikt" konzentrierten sich auf Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray, schrieb tmz am Mittwoch. Nach dem bisher vorliegenden Beweismaterial sehe es so aus, dass der medikamentensüchtige Popstar an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol starb, berichtete der Internetdienst unter Berufung auf Hinweise aus Ermittlerkreisen. Vor einer Woche bereits hatte der Polizei-Chef von Los Angeles, William Bratton, nicht ausgeschlossen, dass der Popstar ermordet wurde. Das Rätselraten um die Todesursache könnte spätestens in einer Woche vorbei sein, ergänzte die "New York Daily News". Demnach erwartet der zuständige Gerichtsmediziner in Los Angeles, Ed Winter, die letzten Ergebnisse der toxikologischen Testreihen noch in diesen Tagen oder Anfang kommender Woche.




Jacksons Hautarzt erneut vorgeladen
Jacksons Familie hatte nach dem Tod des 50-Jährigen bemängelt, es gebe noch "offene Fragen" zu Murrays Rolle in den letzten Stunden des am 25. Juni gestorbenen King of Pop. Die Anwälte des Arztes hielten dagegen, ihr Mandant sei von allen Vorwürfen entlastet worden. TMZ.com zufolge führte die Polizei von Los Angeles im Fall Jackson bereits mehrere informelle Gespräche mit der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler forderten unterdessen Jacksons Hautarzt Arnold Klein auf, ihnen "zusätzliche medizinische Unterlagen" seines Patienten zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Vorladung wurde Klein in seiner Praxis im noblen Beverly Hills von den Ermittlern überbracht. Der Arzt sei zur Zusammenarbeit mit den Behörden bereit, hoben die Ermittler und einer seiner Anwälte hervor. Klein hatte vergangene Woche erklärt, er habe Jackson kein Diprivan zukommen lassen. Dem Sender CNN hatte der Mediziner gesagt, er habe allerdings gewusst, dass Jackson das Arzneimittel in der Vergangenheit verwendet habe. Derweil forschen die Ermittler danach, aus welchen Apotheken die Propofol-Vorräte stammen. Da jede Flasche mit einer Seriennummer versehen ist, hoffen sie, dem verschreibenden Arzt auf die Spur zu kommen. Die Polizei hat mindestens fünf Mediziner ins Visier genommen, die Jackson behandelt und ihm Medikamente verschrieben haben.





Jackson-Geschwister stellten Michael zur Rede[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/41/35/04/19413504,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michaels Geschwister bei der Trauerfeier. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/41/35/04/19413504,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Jacksons Geschwister stellten ihren Bruder vor seinem Tod offenbar wegen seines Medikamentkonsums zur Rede. Tito Jackson sagte dem "Daily Mirror" vom Mittwoch, seine Geschwister und er seien von Berichten über die Sucht ihres Bruders nach verschreibungspflichtigen Medikamenten beunruhigt gewesen. Deshalb sei er mit seinen Schwestern Janet, Rebbie und La Toya und den Brüdern Jackie und Randie überfallsartig - "wie ein Militärkommando" - auf Jacksons Neverland-Ranch aufgetaucht: "Wir mussten etwas tun." Als sie den Bruder mit den Berichten konfrontierten, hätten einige der Geschwister geweint, sagte Tito Jackson. Michael habe ihnen versichert, dass die Berichte unwahr seien, sagte Tito Jackson der Zeitung: "Er sagte uns, wir hätten überreagiert." Auch ein Arzt des Popstars habe den Geschwistern versichert, dass der King of Pop nicht abhängig sei. Der Bericht nennt keinen Zeitpunkt der Unterredung. Allerdings sagte Tito Jackson dem Blatt noch, weitere Gesprächsversuche hätten die Wachleute des Sängers verhindert.



Sorgerecht für die Kinder nicht geklärt[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/64/36/19406436,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe (l.) und seine Mutter Katherine Jackson. (Fotos: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/40/64/36/19406436,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Der Anwalt von Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe wies derweil am Dienstag Berichte als «vollkommen falsch» zurück, wonach Rowe für eine Millionensumme das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder an Jacksons Mutter Katherine abtreten will. Eine Vertraute der Familie Jackson, Stacy Brown, hatte dem Sender ABC zuvor gesagt, dass sich die Mutter der elfjährigen Paris und ihres ein Jahr älteren Bruders Prince Michael mit Katherine Jackson darauf