Aktuelle Zeit: 19.01.2017 05:21




 Seite 2 von 5 [ 61 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.06.2009 18:39 
Fluttershy
Benutzeravatar

Registriert: 06.2009
Beiträge: 5
Wohnort: Unna
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Michael Jackson.
Ich habe das am Freitag in den Nachrichten gehört und konnte es nicht glauben. Ich habe Dich zwar nur einmal sehen können, aber jetzt hat meine Mam das alles aufgezeichnet, für den Fall, dass ich je wieder was sehen kann. Und weißt Du, wo mir das gesagt wird? In Amerika, genauer gesagt, in Kalifornien. Ich komme dann mal vorbei und besuche dich dann, auch werde ich zu deiner legendären Farm gehen, ich hoffe ja wohl, die Wachleute lassen mich mal rein. Dann fliegen wir noch zu dem berühmten Walk of Fame, ich möchte mal deinen Stren streicheln.

Okay, ich weiß, dass du jetzt auf mich herab schaust, aber das ist ja nicht schlimm, irgendwann später sehen wir dich ja alle wieder. Lasse jetzt bloß nicht den Kopf hängen, man wird sich schon um alles hier kümmern. Wenn ich komme, dann wirst du bestimmt deine Ruhe gefunden haben.


Gut, ich werde mich dann mal verabschieden.

Schlafe gut und denke dran, wir werden dich bestimmt nicht vergessen.

Für Michael Jackson

:fos.Michael.3.gif:


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.06.2009 16:21 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Jackson probte zwei Tage vor seinem Tod
Erschienen am 29. Juni 2009 | SaWo/ dh
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/09/12/19260912,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson bei seiner letzten Probe. (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/09/12/19260912,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Es sind die letzten Bilder des noch lebenden King of Pop: Michael Jackson steht gut gelaunt im Staples Center in Los Angeles auf der Bühne, probt Schritte für seine Bühnenshow, streckt den Zeigefinger in die Höhe und ist extrem konzentriert. Die Aufnahmen wurden nur zwei Tage vor seinem überraschenden Tod gemacht und geben den ersten und leider auch letzten Einblick in seine bevorstehende Comeback-Tour. Im Hintergrund der Bühne strahlt in großen leuchtenden Lettern der Name seiner Tournee "This Is It" - in Anbetracht von Jacksons plötzlichem Tod scheint das Motto geradezu wie ein schlechtes Omen. In unserer Foto-Show zeigen wir Ihnen die letzten Bilder von Jacko.





"Er war gut drauf, tanzte, sang"Auch Mike Brando, Sohn von Marlon Brando, der Jacksons langjähriger Leibwächter und Assistent war, berichtete bei CNN-Talkmaster Larry King über seinen letzten Auftritt. So habe der King of Pop bis Donnerstagmorgen für die anstehende Tour geübt. "Wir waren zu den Proben im Staples Center bis etwa 0.30 Uhr. Er war gut drauf, tanzte, sang. Er klärte ein paar technische Dinge, suchte einige Videos, die er für die Vorführung auf Flachbildschirmen hinter der Bühne brauchte. Ich sah ihn essen. Er hatte gegessen und trank einige Orangensaft. Er hatte auch ein paar heiße Tee und war in Ordnung".




Tickets werden komplett erstattet[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/10/02/19261002,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson wirkte ausgelassen und froh. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/10/02/19261002,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Die Veranstalter der geplanten Comeback-Konzerte von Michael Jackson haben unterdessen eine volle Erstattung der Tickets zugesagt. Wer über einen autorisierten Händler ein Ticket für eines der 50 Konzerte in London erworben habe, bekomme den Preis vollständig zurückerstattet, erklärte die britische Agentur AEG Live am Dienstag in London. Der Präsident von AEG-Live, Randy Phillips, würdigte Jackson in seiner Erklärung als "freundliche Seele" und "größten Unterhalter, den die Welt jemals gesehen hat". "Weil er zu Lebzeiten seine Fans geliebt hat, fühlen wir uns verpflichtet, sie auch nach seinem Tod mit demselben Respekt zu behandeln."



Konzerte schnell ausverkauftDie Konzerte, die am 13. Juli in London starten sollten, war innerhalb kurzer Zeit ausverkauft gewesen. Nach britischen Medienberichten investierten die Fans umgerechnet 59 Millionen Euro in 750.000 Karten. Der Internet-Händler Ebay, bei dem Fans für bis zu 1500 Euro ein Ticket ersteigerten, hatte bereits Erstattungen zugesagt.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.06.2009 19:12 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Jackson-Fans bekommen Konzerttickets erstattet



Bild dpa
Nach Michael Jacksons Tod steckt sein Konzertveranstalter in großen finanziellen Schwierigkeiten: Die Firma AEG Live hat nur 10 der geplanten 50 Konzerte versichert. Es droht ein Schaden von 352 Millionen Euro. Nun hofft der Veranstalter auf die Kulanz der Fans.
Angenommen, Sie veranstalten 50 Konzerte mit einem 50-jährigen Rockstar, der seit zwölf Jahren nicht auf der Bühne gestanden hat, psychisch und physisch als instabil gilt und selbst gesagt hat, er werde die 50 Auftritte vermutlich nicht durchstehen. Was machen Sie? Der gesunde Menschenverstand sagt: Als erstes eine wasserdichte Versicherung abschließen. AEG Live, der weltweit zweitgrößte Konzertveranstalter, hat das offenbar nicht getan.

Bild

Nur zehn der insgesamt 50 geplanten Auftritte des verstorbenen Popstars Michael Jackson in der Londoner O2-Arena soll AEG versichert haben, berichten britische Medien. Bis zu 300 Mio. Pfund (353 Mio. Euro) Haftung kämen auf den Konzertveranstalter zu, der dem US-Milliardär Philip Frederick Anschutz gehört.
AEG hat sich seit Jacksons Tod am Donnerstagabend zu diesen Gerüchten nicht geäußert. Im März hatte AEG-Chef Randy Phillips jedoch der britischen Tageszeitung "Guardian" bestätigt, AEG habe bislang erst für zehn Konzerte eine Versicherung, für die anderen 40 würde noch verhandelt. "Das ist ein Risiko, das wir gern in Kauf nehmen, um den King of Pop zu seinen Fans zu bringen", sagte Phillips damals. Jackson sei ein Vegetarier und in "großartiger gesundheitlicher Verfassung". Er habe sich Bluttests unterzogen, die er "mit fliegenden Fahnen" bestanden habe.

Bild


Dass sich AEG schwer tat, für die anderen 40 Konzerte im Wert von rund 300 Mio. Pfund eine Versicherung zu finden, könnte auch an Jackson gelegen haben. Der soll nicht begeistert gewesen sein, dass sein Management so viele Auftritte zugesagt hatte. Ursprünglich waren nur zehn Konzerte geplant. Wegen der großen Nachfrage hatte AEG die neunmonatige Tour auf 50 ausgedehnt. "Ich habe keine Ahnung, wie ich 50 Shows schaffen soll", sagte Jackson noch Anfang Juni. "Ich bin wirklich sauer, dass die mich für 50 Auftritte gebucht haben."

Doch selbst wenn AEG schließlich doch eine Versicherung für alle Konzerte abschließen konnte, dürften auf den Veranstalter hohe Kosten zukommen. Konzert-Experte Ray Waddell der renommierten Musikfachzeitung "Billboard Magazine" sagte, Jacksons Tod sei vermutlich von der Versicherung ausgeschlossen. "Wenn er wegen einer bereits existierenden Krankheit starb oder aber durch Drogen oder Alkohol, greift eine normale Ausfall-Police nicht, unabhängig davon ob er einen medizinischen Test bestanden hat." Gleicher Meinung ist auch das "Wall Street Journal". Starb der Popstar tatsächlich wegen Tabletten-Missbrauchs, werde die Versicherung wohl nicht zahlen.
Ein toxikologischer Bericht wird jedoch erst in etwa 60 Tagen erwartet. In jedem Fall abschreiben könne AEG allerdings die zehn Mio. Dollar (7,1 Mio. Euro), die die Firma Jackson für seine Proben in Los Angeles gezahlt hatte. Weitere 20 Mio. Dollar Anzahlung versuche sich AEG dagegen von der Jacksons Firma Mr. Jackson's Estate zurückzuholen.
Die 750.000 Tickets für die Konzerte von Juli 2009 bis Februar 2010 waren binnen weniger Stunden ausverkauft - in enormem Tempo. Etwa elf Tickets pro Sekunde gingen an die Fans. Den Preis von 50 bis 75 Pfund werden die Käufer erstattet bekommen, Ebay will sogar Schwarzmarkttickets ersetzen. Ihre extra für die Konzerte gebuchten Flüge aus der ganzen Welt werden die Fans dagegen nicht erstattet bekommen.
Ein bisschen Hoffnung bleibt AEG immerhin, nicht alle Karten erstatten zu müssen. Nach dem Tod von Elvis Presley 1977 und Kurt Cobain 1994 gaben jeweils etwa die Hälfe der Fans ihre Tickets nicht zurück. Statt das Geld einzustecken, bewahrten sie die Karten auf - als letztes Andenken an ihr Idol.
.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.07.2009 20:10 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Michael Jackson wird aufgebahrt
Erschienen am 01. Juli 2009 | AFP
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/84/16/19268416,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Jackson wird auf der Neverland-Ranch aufgebahrt. (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/84/16/19268416,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Der unerwartet gestorbene Popstar Michael Jackson soll auf seiner Phantasie-Ranch Neverland aufgebahrt werden. Ab Freitag sollen sich dort Fans von ihrem Idol verabschieden können, berichteten am Dienstag der Sender CNN und die Promi-Website TMZ.com. Der Veranstalter des geplanten Comebacks der Poplegende erwägt, die Shows in Gedenkkonzerte umzuwandeln - mit Auftritten von Jacksons Familie und anderen Stars. Den Berichten zufolge soll am Donnerstag ein Konvoi von rund 30 Autos den Transport des Leichnams nach Neverland begleiten, einem riesigen Areal von mehr als 1000 Hektar Fläche. Am Freitag soll demnach die Öffentlichkeit Zugang zu der nach dem Kinderheld Peter Pan benannten Ranch bekommen.





Familie will privaten AbschiedDie Behörden in dem kalifornischen Bezirk Santa Barbara teilten mit, sie hätten keine offizielle Anmeldung für eine Zeremonie, bereiteten sich jedoch auf eine "große Veranstaltung" vor. Nach der Totenwache soll Jackson an einem bislang geheimgehaltenen Ort bestattet werden. Die Familie will sich laut CNN am Sonntag in einer privaten Zeremonie von ihm verabschieden. US-Medien spekulierten, dass Jackson auf seiner Ranch bestattet werden könnte. Die öffentliche Aufbahrung deute darauf hin, dass die Familie plane, die Neverland-Ranch zu einer Pilgerstätte für Fans zu machen. Sie könnte dann einen ähnlichen Kultstatus erlangen wie die Graceland-Villa in Memphis, wo Rock'n'Roll-Legende Elvis Presley bestattet wurde.


Frühere Krankenschwester meldet sich zu Wort[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/31/80/19263180,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson mit seinem Vater. (Foto: Reuters)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/31/80/19263180,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Die Spekulationen um den Tod des Superstars hielten derweil an. Eine frühere Krankenschwester, die nach eigenen Angaben früher für den Sänger arbeitete, sagte CNN, Jackson habe sie in den Monaten vor seinem Tod um das starke Beruhigungsmittel Diprivan gebeten. Sie habe es ihm jedoch verwehrt, weil es zu gefährlich sei. Jacksons Leibarzt hatte zurückgewiesen, dem Sänger vor seinem Tod ein starkes Schmerzmittel gespritzt zu haben.

Stars singen für JacksonAuch am Dienstag ehrten zahlreiche Fans und Musiker den vergangene Woche im Alter von 50 Jahren plötzlich verstorbenen Musiker. U2-Frontmann Bono widmete Jackson bei dem Eröffnungskonzert der Band in Barcelona den Song "Angel of Harlem". Sänger Stevie Wonder sang zu seinen Ehren beim Jazzfest von Montréal seinen Hit "I Just Called to Say I Love You".


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 10:12 
Applejack
Benutzeravatar

Registriert: 10.2007
Beiträge: 705
Wohnort: Graz
Geschlecht: männlich
Ich hab von meinem Freund erfahren, das Michael Jackson 2 Tage vor seinem Tod ein Live Album von seiner Generalprobe für die Tour gemacht (die leider nicht stattgefunden hat). Und dieses Album sollte demnächst erscheinen.

Und es gibt 100 Songs, die er seinen Kindern vererbt hat und auch noch irgendwann veröffentlicht werden können.


Offline
  Profil Besuche Website  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 16:19 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Diana Ross beim Sorgerecht bedacht
Erschienen am 02. Juli 2009 | dpa
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/82/98/19278298,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Diana Ross soll das Sorgerecht für Jacksons Kinder bekommen, falls seine Mutter stirbt. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/82/98/19278298,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
Der verstorbene Popstar Michael Jackson hat in seinem Testament das Sorgerecht für seine drei Kinder an seine Mutter und im Fall von deren Tod an die Sängerin Diana Ross übertragen. Seinen Vater Joe und seine Ex-Frau Deborah Rowe bedachte er nicht. In dem vor sieben Jahren aufgesetzten Dokument bestimmt Jackson, dass seine Mutter Katherine im Falle seines Todes das Sorgerecht für die drei Kinder erhält und deren Besitz treuhänderisch verwalten soll. "Für den Fall, dass Katherine Jackson vor mir sterben sollte oder unfähig oder unwillig ist, das Sorgerecht auszuüben, benenne ich Diana Ross", heißt es in dem Testament, das der Nachrichtenagentur AFP in Kopie vorliegt. Mit der US-Souldiva verband den 50-Jährigen eine langjährige Freundschaft.

Debbie Rowe nicht bedachtAusdrücklich bestimmt Jackson in dem fünf Seiten langen Testament, dass seine Ex-Frau Debbie Rowe, die Mutter von zweien seiner drei Kinder, nicht berücksichtigt wird. "Ich habe absichtlich keine Vorsorge für Deborah Jean Rowe Jackson vorgesehen", heißt es in dem Vermächtnis. Sein Vater Joe wird darin nicht ausdrücklich erwähnt. Laut "Wall Street Journal" wurde er von seinem Sohn enterbt. In seinem letzten Willen verfügte der Popstar zudem, dass sein Vermögen in eine Stiftung namens Michael Jackson Family Trust fließen soll. Ein Gericht in Los Angeles setzte für den 6. Juli eine Anhörung zu dem Testament an.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 16:26 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Michael Jackson wird doch nicht aufgebahrt
Erschienen am 02. Juli 2009 | AFP
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/84/16/19268416,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Jackson wird auf der Neverland-Ranch aufgebahrt. (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/26/84/16/19268416,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Eine Woche nach dem Tod von Michael Jackson geht das Hin und Her um eine Trauerfeier für den Popstar weiter. Nachdem bereits Scharen von Reportern und Fans zu Jacksons früherem Anwesen Neverland nahe Santa Barbara gereist waren, teilte die Familie des Sängers am Mittwoch mit, dass keine Trauerfeier auf dem riesigen Landsitz 200 Kilometer nördlich von Los Angeles geplant sei. Entertainment-Reporter Roger Friedman sagte dem Sender CNN unter Berufung auf gut informierte Quellen, dass die Familie nun Vorbereitungen für eine öffentliche Zeremonie in Los Angeles treffe. Sie werde am kommenden Dienstag im Staples Center stattfinden. Eine Bestätigung durch die Jackson-Familie gab es zunächst aber nicht.



Keine Aufbahrung [TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/98/36/19279836,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson enterbte seinen Vater Joe. (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/98/36/19279836,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]
In den vergangenen Tagen hatten US-Medien berichtet, dass Jacksons Leiche an diesem Donnerstag mit einem Konvoi von 30 Wagen von Los Angeles nach Neverland gebracht werde. Am Freitag sollten dann Fans aus aller Welt Gelegenheit haben, vom King of Pop Abschied zu nehmen. Dutzende riesige TV-Übertragungswagen und viele Schaulustige sicherten sich am Mittwoch in dem Gelände rund um das Anwesen bereits einen Platz, der nun nicht mehr nötig ist.

"Entgegen früheren Medienberichten gibt die Jackson-Familie offiziell bekannt, dass es keine öffentliche oder private Aufbahrung in Neverland geben wird", zitierte der Internetdienst tmz.com aus der Mitteilung von Sprecher Ken Sunshine. Jackson hatte in seinem Testament keine Angaben darüber gemacht, wo er begraben werden möchte. Als letzte Ruhestätte für den Sänger hat sich seine Geburtsstadt Gary im US-Bundesstaat Indiana angeboten.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 16:36 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Jacksons Fans wollen ihm in den Tod folgen
Erschienen am 01. Juli 2009 | JL
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/50/42/19275042,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Die Fans von Michael Jackson trauern um ihr Idol. (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/27/50/42/19275042,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Schon zu seinen Lebzeiten waren die Fans von Michael Jackson in ihrer Liebe zu ihm besonders fanatisch. Viele wollten aussehen wie er, tanzen wie er und imitierten ihn bis zur Selbstaufgabe. Nun sollen ihm ein Dutzend seiner Anhänger sogar in den Tod gefolgt sein, berichtet Gary Taylor, der Präsident des Michael Jackson Fanclub "MJJ Community". Sie konnten den Tod ihres geliebten Idols angeblich nicht verkraften. Der Jackson-Imitator Pavel Talalayev, der schon mehrer Schönheitsoperationen hinter sich hat, um Jacko ähnlicher zu sehen, habe dem Superstar als einer der Ersten in den Tod folgen wollen, konnte aber in letzter Sekunde gerettet werden.


"Michael hätte das nicht gewollt"Die weltweite Trauer, die der Tod Michael Jacksons ausgelöst hat, nimmt unglaubliche Ausmaße an. Seine Skandale und die Schmähungen der letzten Jahre scheinen vergessen. Bei manchen Jacko-Bewunderern scheint die Verzweiflung so groß zu sein, dass laut Gary Taylor noch hunderte weitere mit Suizidgedanken spielen, um bei Jackson sein zu können. Der amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson wandte sich tröstend an die Fans: "Viele Herzen sind schwer. Da ist ein großer Schmerz, aber auch die großartige Möglichkeit, Michaels Leben zu feiern. Der Gedanke 'We Are The World' machte Michael glücklich, nicht die Selbstzerstörung."


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 19:10 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Was macht Bubbles heute?
Erschienen am 02. Juli 2009 | LS
[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/32/62/22/19326222,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Michael Jackson und Bubbles (Foto: AP)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/32/62/22/19326222,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Michael Jackson war ein großer Tierfreund. Davon zeugt nicht nur sein Privatzoo auf der Neverland-Ranch. Wer erinnert sich nicht an die Bilder von Jackson und dem Schimpansen Bubbles? Es gab eine Zeit, da begleitete der Affe den King of Pop zu vielen Auftritten. Er schlief in einem Kinderbett in Jackos Schlafzimmer, saß beim Essen mit am Tisch und schaute gemeinsam mit seinem Herrchen Filme im hauseigenen Kino. Doch was ist eigentlich aus Bubbles geworden? 2003 hatte ihn der Sänger, der den dreijährigen Bubbles 1985 aus einer medizinischen Tierversuchsklinik gerettet hatte, von der Neverland-Ranch verbannt. Der Sänger befürchtete, dass der Affe seinen gerade geborenen Sohn Prince Michael II. angreifen könnte.


Bubbles hört Flötenmusik[TABLE][TR][TD][url=javascript:oW('/c/19/32/62/90/19326290,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url] [/TD][/TR][TR][TD]Die Porzellanskulptur von Jeff Koons zeigt Michael Jackson und Bubbles (Foto: dpa)[/TD][TD][url=javascript:oW('/c/19/32/62/90/19326290,pt=pictureEnlarge,vv=enlarge.html','fsl',850,700,-1,-1);]Bild[/url][/TD][/TR][/TABLE]Wie "stern.de" berichtet, lebt ehemalige Gefährte von Michael Jackson in einem Altersheim für Schimpansen. Bubbles ist inzwischen 26 Jahre alt, wiegt über 70 Kilogramm und ist aufgerichtet fast 1,70 Meter groß. Aus dem niedlichen Äffchen von damals ist ein ausgewachsener Schimpansenmann geworden. Wie Patti Ragan, die Leiterin des Affenzentrums, sagt, liegt Bubbles die meiste Zeit faul in seiner Hängematte, hört leise Flötenmusik und spielt mit seinem Kumpel Sam. Er gilt als friedlich und sanft. Die Freundschaft zwischen dem Popstar und dem Menschenaffen inspirierte den Künstler Jeff Koons 1988 zur Fertigung einer lebensgroßen Porzellanskulptur von den beiden. 1991 erzielte das mit Blattgold verzierte Kunstwerk bei einer Sotheby's-Auktion den Rekordwert 5,6 Millionen US-Dollar.



Affe tanzt MoonwalkJacksons hatte noch eine lange Zeit Kontakt zu Bubbles gehalten. Er schrieb ihm Briefe und Fotos, auf die der Affe sehr aufgeregt reagierte. Doch allmählich verlor er das Interesse an seinen menschlichen Freund. Brian Oxman, der Anwalt des Sängers, weiß aber, dass Michael es immer bereut hat, den Affen weggegeben zu haben. Erst kürzlich hätte er einen Besuch Bubbles im Schimpansen-Altersheim angekündigt. Dazu kam es nun nicht mehr. Möglicherweise könnte der Affe sogar in Jackos Testament bedacht sein. Und manchmal - wenn er richtig gut drauf ist - soll er sogar den berühmten Moonwalk machen, berichten Angestellte des Tierheims.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.07.2009 19:16 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Reibach um toten Michael Jackson
Erschienen am 02. Juli 2009 | AP/mth
[TABLE][TR][TD]Bild [/TD][/TR][TR][TD]Nicht nur mit Michael Jacksons Musik lassen sich Millionen verdienen. (Foto: AP)[/TD][TD][/TD][/TR][/TABLE]Der Tod heizt das Geschäft an. Eine Woche nach seinem tragischen Ende lässt sich eines mit Gewissheit sagen: So erfolgreich wie jetzt war Michael Jackson selbst zu besten Lebzeiten nicht. Seine Songs und Alben stürmen weltweit die Charts und stünden sie nicht online in unbegrenzter Anzahl zur Verfügung, wären sie wohl auf Monate ausverkauft. Andenken und Raritäten rund um den King of Pop werden gerade für astronomische Summen angeboten, aus Neverland soll ein zweites Graceland werden und selbst lange Zeit arbeitslose Jacko-Imitatoren erleben gerade ein unerwartetes Comeback bei zahllosen Betriebsfeiern. "Er ist tot vielleicht mehr wert als lebendig", meint Jerry Reisman von der Hit Factory in New York, dort hatte Jackson das Album "Thriller" (1982) aufgenommen, nach Angaben von "Bild". Das ist zwar zynisch, aber wahr. Wer alles mit dem Tod der Musiklegende Geld verdient, verrät Ihnen unsere Klick-Show.



Ein stattliches VermögenAußerdem hinterlässt Jackson ein stattliches Vermögen. Zwar drückte den Künstler zuletzt eine Schuldenlast von 331 Millionen Dollar. Dem gegenüber steht aber ein Gesamtvermögen von 567,6 Millionen, woraus sich ein Nettovermögen von 236,6 Millionen Dollar ergibt. Und das ist bei Weitem noch nicht alles: Die Neverland-Ranch wird auf einen Wert von einer Milliarde Dollar geschätzt. Und sollte das Anwesen wirklich zum Zentrum der Jacko-Pilgerschaft aus der ganzen Welt werden, dann dürfte dieser noch mächtig steigen. Hinzu kommen weiteren Luxusgüter aus Jacksons umfangreichem Besitz sowie - last but not least - seine Anteile an den Musikrechten, unter anderen an den Songs der Beatles, des Branchenriesen Sony/ATV, die sich auf geschätzte zwei Milliarden Dollar belaufen.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.07.2009 18:33 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Jackson soll im vergoldeten Sarg beerdigt werden



Bild dpa
Nach langem Hin und Her gibt es endlich ein bestätigtes Datum und einen Ort für die Trauerfeier Michael Jacksons: In Los Angeles wird am Dienstag im Staples Center ein Gedenk-Konzert stattfinden. 11.000 Karten sollen verteilt werden – angeblich kostenlos. Die Familie soll bereits einen Sarg ausgesucht haben.
Für Michael Jackson soll am kommenden Dienstag in Los Angeles eine öffentliche Trauerfeier abgehalten werden. Der Chef der Konzertagentur AEG Live, Randy Phillips, bestätigte Termin und Ort. Nähere Details zum Ablauf der Trauerfeier müssten zunächst noch mit der Familie Jacksons geklärt werden, betonte er. Der Beginn für die Veranstaltung ist für 10 Uhr (Ortszeit) angesetzt.
Michael Jackson
Bild

Bild

Die Familie wolle zudem noch mehrere Trauerfeiern in den USA stattfinden lassen, um allen Fans gerecht zu werden. Vor dem Konzert am Dienstag will sie außerdem im engsten Kreis persönlich Abschied vom „King of Pop“ nehmen, wie Jacksons älterer Bruder Jermaine in der CNN-Talkshow „Larry King Live“ ankündigte. Über den Ort äußerte er sich nicht.
Das Internetportal tmz.com berichtet allerdings, dass bereits ein Sarg für den "King of Pop" namens Promethean bestellt sei. Er koste rund 25.000 Dollar (etwa 17.900 Euro), besteht aus Bronze und ist vergoldet. Demnach werde Michael Jackson auf blauem Samt gebettet werden. Auf welchem Friedhof Jackson beerdigt wird, ist allerdings weiterhin unklar. Jackson-Bruder Jermaine sagte dem Fernsehsender CNN, er persönlich halte Neverland für einen guten Begräbnisort: „Dort spüre ich seine Gegenwart, weil es seine Schöpfung war“, sagte Jermaine Jackson über das märchenhaft-verkitschte Anwesen seines jüngeren Bruders. Neverland, das sei Jackson selbst: „Es ist heiter dort.“
Eine Woche nach dem plötzlichen Tod Michael Jacksons war damit eine von vielen offenen Fragen beantwortet. Die Stadt Los Angeles zeigte sich aber von der Wahl des 20.000 Personen fassenden Staples Centers nicht erfreut. „Wenn man sich vorstellen kann, dass 100.000 Menschen zu dieser Veranstaltung kommen und man nur Kapazität für 20.000 hat, hat man ein Problem mit der Kontrolle der Menge“, sagte Stadtrat Dennis Zine. Die Bekanntgabe vor dem Wochenende des US-Nationalfeiertags am 4. Juli sei zudem „der schlechteste Zeitpunkt, um etwas zu organisieren“. Angesichts der Ebbe in der Stadtkasse sei er des Weiteren wegen der anfallenden Überstunden von Polizisten besorgt.
Auf eine offenbar noch nicht völlig durchgeplante Organisation der Trauerfeier deuteten auch Äußerungen von Jacksons letztem Tourveranstalter, Randy Phillips von AEG Live hin. Phillips sagte, die Eintrittskarten sollten nichts kosten. Wie sie verteilt werden sollten, wisse er nicht so genau. Um Karten zu erhalten, müssen sich die Fans wahrscheinlich registrieren lassen. Wo und unter welcher Adresse soll im Lauf der kommenden Tage bekannt gegeben werden.
Öffentliche Gedenkstätte in Los Angeles
Für Fans, sie nicht an der Feier teilnehmen können, wird es noch einen anderen Ort der Trauer geben: Der letzte Wohnsitz von Michael Jackson im Reichenviertel Holmby Hills in Los Angeles soll eine öffentliche Gedenkstätte für den „King of Pop“ werden.
Der französische Mode-Designer Christian Audigier kündigte an, das riesige Anwesen zu kaufen, um „die wertvollen Momente“ wach zu halten, die er mit dem befreundeten Jackson verbracht habe.

Wie Audigiers Sprecher in einer Erklärung mitteilte, gehört die Luxus-Villa derzeit seinem Geschäftspartner Hubert Guez. Jackson hatte sie seit einigen Monaten für 100.000 Dollar monatlich gemietet. Der Mietvertrag läuft demnach in einem halben Jahr aus.
Unterdessen veröffentlichte Tourveranstalter Phillips veröffentlichte einen Videoclip von Jacksons Proben für die Serie von Comeback-Konzerten, die vom 13. Juli an in der Londoner 02-Arena geplant waren.
Es zeigte Jackson tanzend und singend bei „They Don't Really Care About Us“ am 23. Juni, zwei Tage vor seinem Tod.
„Wir haben genug Audio, um zwei Live-Alben zu machen, und er hat nie ein Live-Album veröffentlicht“, sagte Phillips. „Das ist wirklich das letzte großartige Werk eines Genies des 21. Jahrhunderts.“ Die Produktionskosten der Londoner Shows seien zuletzt auf mehr als 25 Millionen Dollar angestiegen. Eine Versicherung werde 17,5 Millionen Dollar in dem Fall zahlen, dass Jacksons Tod als Unfall – auch durch eine Medikamentenüberdosis – festgestellt werde. Bei einer natürlichen Todesursache zahle die Versicherung – Lloyds of London – nicht.
Philips sagte, seine Konzertagentur sei bereit, mit der Jackson-Familie bei der Vermarktung der letzten Aufnahmen des Popstars zusammenzuarbeiten. Es gebe „Mini-Movies“ von Stücken wie „Thriller“ und „Earth Song“ in 3D-Technologie. „Das ist es, was so überzeugend ist“, erklärte Phillips seine Annahme, dass sich mit CDs und DVDs von Jacksons Proben ein großer Teil der auf 400 Millionen Dollar geschätzten Schulden des Musikers einspielen lassen. „Allein 'Thriller' sind neun Minuten 3D-Wahnsinn.“
Phillips teilte mit, dass viele Fans ihre Eintrittskarte für die geplatzten Londoner Shows als Andenken behalten wollten und damit auf die angebotene volle Rückerstattung des Preises verzichten würden. Die ausverkauften Konzerte hätten seinem Unternehmen 85 Millionen Dollar Umsatz gebracht.
Rowe gewinnt Aufschub in Sorgerechts-Anhörung
In familiären Dingen blieb zunächst unklar, wie sich die leibliche Mutter von Jacksons zwei ältesten Kindern verhalten wird. Jacksons Exfrau Debbie Rowe hat nach Angaben ihres Anwalts noch nicht entschieden, ob sie das Sorgerecht für die beiden gemeinsamen Kinder beantragt. Rowe ist die Mutter des zwölfjährigen Prince Michael und seiner elfjährigen Schwester Paris Michael Katherine. Jacksons jüngster Sohn, der siebenjährige Prince Michael II, wurde von einer Leihmutter ausgetragen. Sie erreichte am Donnerstag einen Aufschub für eine Sorgerechtsanhörung.
Jackson hat in seinem Testament seine 79-jährige Mutter Katherine als Vormund seiner Kinder eingesetzt. Die drei Kinder befinden sich nach einem vorläufigen Gerichtsbeschluss derzeit in ihrer Obhut. Katherine Jackson und die drei Kinder zusammen sollen der Familienahe stehenden Kreisen zufolge zudem jeweils 40 Prozent seines Vermögens erhalten, das in einen Treuhandfonds gehen solle. 20 Prozent solle an Stiftungen und Wohltätigkeitsorganisationen gehen, über die die Treuhänder entscheiden sollen.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.07.2009 15:19 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Schon 500.000 Jacko-Fans bei Trauerfeier-Lotterie



Bild dpa
17.500 Menschen bekommen am Dienstag Gelegenheit, sich von Michael Jackson in Los Angeles zu verabschieden. Mehr als eine halbe Million Menschen sollen sich im Internet bereits für die kostenlosen Karten beworben haben, die auch an Ausländer verlost werden. Die Polizei befürchtet einen Massenansturm.
Noch bis Sonntagmorgen um 3 Uhr können sich Fans auf der Seite www.staplescenter.com um Karten für die Jacko-Trauerfeier in Los Angeles bewerben. Wie CNN berichtet, ist der Ansturm bereits in den ersten Stunden riesig, von über 500.000 Anfragen ist die Rede. Schon kurz nach dem Start der Online-Verlosung der Tickets brach die Website zusammen, derzeit ist sie wieder erreichbar.
In den Medien überschlagen sich die Spekulationen über die Trauerfeier, die als weltweites Medienspektakel inszeniert werden soll. Sie findet am Dienstag um 19 Uhr im Staples Center von Los Angeles statt, in dem Jackson zwei Tage vor seinem Tod bei einer Probe zum letzten Mal auf der Bühne stand. CNN berichtete, dass Ken Ehrlich, der die Grammy-Verleihung produziert, und Kenny Ortega, der Jacksons Londoner Konzerte inszenieren sollte, die Gedenkfeier gestalten werden.
Das Staples Center, eine Sport- und Konzertarena mit insgesamt 20.000 Plätzen, gehört dem US-Unterhaltungskonzern AEG, der auch für die geplanten Comeback-Konzerte Jacksons in London verantwortlich zeichnete. Von den 17.500 kostenlosen Karten sind 11.000 für die Trauerfeier selbst, 6500 für eine Live-Übertragung ins nahe gelegene Nokia-Theater. Nach dem Zufallsprinzip werden 8750 Namen gezogen, die jeweils zwei kostenlose Eintrittskarten erhalten.
Die überwältigende Resonanz auf die Tickets habe die Organisatoren der Trauerfeier dazu veranlasst, die Verlosung der Karten nicht nur auf amerikanische Fans zu beschränken, sagte der Sprecher der Jackson-Familie, Ken Sunshine, dem Sender. Jacksons Leichnam werde bei der öffentlichen Zeremonie nicht dabei sein.
Karten im freien Verkauf gibt es nicht, das Gelände wird großräumig abgesperrt. „Schauen Sie sich die Veranstaltung in Ihrem gemütlichen Zuhause an“, bat die amtierende Bürgermeisterin Jan Perry unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken. Die Stadtverwaltung will ein Chaos verhindern. Mitarbeiter sagten der „L.A. Times“, wer sich Dienstag im Umfeld des Staples Center aufhalten wolle, müsse entweder eine Eintrittskarte oder eine Genehmigung für Journalisten haben oder nachweisen, dass er in der Nähe wohne oder arbeite. Es werde keinen Trauerzug geben. Die Stadt warb bereits um Spender, um die Ausgaben für Sicherheit und Transport bei der Feier wieder hereinzuholen


Details zur Feier gaben die Veranstalter nicht bekannt. „Wir sind noch dabei, das zu entwickeln“, sagte Ken Sunshine, Sprecher der Jackson-Familie. Einen Trauerzug durch die Stadt soll es nicht geben. Nach Angaben von Jacksons Bruder Jermaine will sich die Familie vor dem öffentlichen Abschied mit einigen handverlesenen Gästen an einem unbekannten Ort zu einer kleinen privaten Zeremonie treffen.
AEGLive hat seinen Angaben zufolge mehr als hundert Stunden Filmmaterial von den Proben, das veröffentlicht werden könnte. Zudem habe die Firma für 17 Millionen Dollar eine Versicherung für die Konzertserie abgeschlossen, die zwar nicht einen natürlicher Tod, aber einen Unfalltod Jacksons abdeckt. Das Ergebnis der Autopsie liegt noch nicht vor.
In London sollte es ein Extra-Gedenken geben: Kollegin Madonna kündigte an, am Samstag bei ihrer Show Passagen aus Jackson-Hits wie „Billie Jean“ zu präsentieren, wie sie der „Sun“ sagte. Auch wollten sie und ihre Tänzer einen weißen Handschuh tragen – eines der bekanntesten Jackson-Markenzeichen. Madonna tritt in der O2 Arena auf, wo auch Jackson eigentlich von Juli an seine 50 „This Is It“-Konzerte geben wollte.
„Ich bin furchtbar traurig über Michael Jacksons Tod“, bekannte Madonna: „Ich wüsste nicht, welchen Künstler er nicht inspiriert hat.“ Sie habe Jackson angeboten, bei seinen Londoner Shows ein Duett mit ihm zu singen: „Ich weiß nicht, was wir da zusammen hätten machen können, aber ich hätte beispielsweise seine Taschen für ihn tragen können“, sagte sie.
Unterdessen will der Besitzer des Nachtclubs, in dem Jackson als Mitglied der Jackson 5 erstmals professionell auftrat, das Gebäude Stein für Stein an Fans verkaufen. Geschäftsmann Andrew Young aus Jacksons Heimatort Gary bei Chicago sagte, er habe die mittlerweile geschlossene „Mr. Lucky's Lounge“ vor einem Jahr gekauft. Nun erwäge er, das Gebäude abzutragen und Stück für Stück an den Mann zu bringen. Zunächst wolle er aber herausfinden, ob es genug Interessenten gebe und dazu eine Website schalten. „Mr. Lucky's Lounge“ ist nur einen Steinwurf vom einstigen Haus der Jacksons in der Jackson Street 2300 entfernt.
Jackson war am Donnerstag vergangener Woche mit 50 Jahren überraschend gestorben. In seinem Haus wurden große Mengen an Medikamenten gefunden, darunter laut tmz.com das starke Narkotikum Propofol, das auch unter dem Namen Diprivan im Handel ist. Spekuliert wird, dass möglicherweise ein überdosiertes Medikament das Herzversagen ausgelöst hat. Die Verteilung des Erbes und das Sorgerecht für die drei Kinder sind noch umstritten.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 04.07.2009 19:20 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Michael Jacksons schwerer Weg zur letzten Ruhe



Bild dpa
Nie zuvor herrschte eine derartige Aufregung um einen Toten wie jetzt bei Michael Jackson. In Los Angeles sind selbst seine Fans schon zur Touristenattraktion geworden. Doch wer denkt dabei eigentlich noch an den "King of Pop"? Dass der je in Frieden ruhen wird, ist äußerst unwahrscheinlich.
Stirbt ein Prominenter, dann läuft die Trauer der Fans in der Regel nach einem bestimmten Muster ab: Internetforen quellen über, Flüge zum Haus der Prominenten werden gebucht und dann werden, an Ort und Stelle, Kuscheltiere, Luftballons, Herzen und Collagen abgelegt. Nie war das so passend wie im Fall von Michael Jackson. Für viele war der „King of Pop“ zu Lebzeiten ein großes Kind – und so hätte ihn zumindest der Auflauf vor seinem Haus in Los Angeles wohl gefreut.
Michael Jackson
Bild


Dort sieht es mittlerweile aus, als würde demnächst ein großer Kindergeburtstag stattfinden. Luftballons, Stofftiere und Plakate mit der Aufschrift „I love you, Michael“ haben seine Fans auf dem schmalen Rasen aufgebahrt.
Seit Jacksons Tod am 25. Juni hat sich an der Westküste der USA die vermutlich größte Trauerbewegung gebildet, die es je gab. Elvis? Das war 1977, das war Memphis, irgendwo in den Südstaaten, aber verglichen mit den Horden, die seit Tagen Los Angeles und Jacksons ehemalige Ranch Neverland belagern, war das alles noch sehr moderat.
Denn nun, zehn Tage nach Jacksons Tod, halten die Fans Tag und Nacht Wache vor seinem Haus. Sie liegen sich in den Armen, sie weinen, und wenn sie das können, tanzen sie den Moonwalk. Und während sie immer wieder auf das Haus blicken oder in den Himmel, ist inzwischen eine andere Gruppe angekommen, die wiederum sie anstarrt: die der Schaulustigen.
Michael Jacksons Tod ist eine Touristenattraktion. Und das, bevor er überhaupt beerdigt wurde.
Dass er je in Frieden ruhen wird, wie es im christlichen Gebetbuch heißt, ist beim Anblick der Menschen hier mehr als unwahrscheinlich. Michael Jackson, der mit seiner fahlweißen Haut und den großen, schwarz umrandeten Augen zu Lebzeiten aussah wie ein Scheintoter, ist nach seinem Sterben lebendiger als je zuvor. Dafür sorgen nicht nur seine Fans, die seine Alben wieder auf die Top Ten der Hitlisten befördert haben, dafür sorgt auch seine eigene Familie. Diese zögerte eine ganze Woche lang, bis sie den Ort der Trauerfeier, das Staples Center, bekannt gab. Zwischenzeitlich schickten sie Fans und Reporter auch noch auf die falsche Fährte, indem sie ankündigten, Michaels Leichnam auf der Neverland-Ranch öffentlich aufzubahren. Die Medien spekulierten, dass sie es taten, um noch einmal möglichst viel am Tod zu verdienen. Er ruhe in Frieden, aber er bringe Geld.
Der vorläufige Höhepunkt des hysterischen Spektakels ist nun in Sicht. Am Dienstag um zehn Uhr Ortszeit wird im Staples Center die größte Abschiedsfeier stattfinden, die je ein Künstler bekommen hat. 17.500 Tickets werden per Lotterie an die Fans verteilt. Zuerst hieß es: Wer nicht in den USA wohnt, wird dabei von vornherein ausgeschlossen. Aber wegen des übergroßen Andrangs – innerhalb weniger Stunden gingen online eine halbe Million Bewerbungen aus aller Welt ein – konnten die Veranstalter diese Politik nicht durchhalten. Die Welt musste Berücksichtung finden – der Tod Michael Jacksons ist größer als Los Angeles, größer als Kalifornien und größer als die Vereinigten Staaten. Die Polizei wird das Gelände rund um die Halle großräumig absperren, Los Angeles befürchtet den endgültigen Zusammenbruch des Verkehrs. Die restlichen 2500 Tickets gehen an Prominente und Journalisten.


Keiner von ihnen weiß, was von dieser Trauerfeier eigentlich zu erwarten ist. Wahrscheinlich tritt die Tanzgruppe, die ihn bei seiner Tournee in London begleitet hätte, auf. Fragt man die Fans, wie sich Michael wohl gern verabschiedet hätte, hört man immer wieder von einer Party, die möglichst groß sein sollte, mit Glamour, ein Spektakel eben: „Michael hätte keinen stillen Abschied gewollt“, sagt Peggy, die aus San Francisco nach Los Angeles gekommen ist. Und auch der vergoldete Sarg, in dem er bestattet werden soll, ein Monstrum, das umgerechnet um die 18.000 Euro kosten soll, hätte ihm gefallen. Ganz sicher.
Es ist nicht leicht, in diesem Kampf um den besten Platz zum Trauern wirklich Andacht zu finden. Der Carolwood Drive, wo Jackson zuletzt wohnte, war früher eine stille Seitenstraße. Die Villen verbergen sich hier hinter hohen Mauern vor den Blicken der Schaulustigen. Vor Michael Jacksons Haus haben zwei Wachmänner Stellung bezogen. Wer auch nur einen Fuß auf die Einfahrt setzt, wird angeblafft, er solle den Weg frei halten. An das Tor hat die Familie einen Kranz aus roten und weißen Blumen gehängt, dazwischen baumeln versilberte Tannenzapfen.
Das Ganze kitschig zu nennen wäre zu wenig. In sich gehen, ein paar Minuten an den Verstorbenen zu denken, das ist auch hier nicht möglich. Alle paar Minuten fährt ein Bus voller Schaulustiger vorbei. Der Fahrer bremst ab, und über Lautsprecher ist immer wieder der Satz zu hören: „Aus diesem Haus haben sie Michael Jackson getragen, kurz bevor er starb.“
Für die Touristen sind die Fans an sich schon eine eigene Attraktion. Nancy ist ein Fan. Zusammen mit ihrem kleinen Sohn steht sie seit Stunden vor dem Haus der Jackson-Familie in der Hayvenhurst Avenue. „Wo ist Oma?“, fragt sie ihren Jungen. Dieser zeigt mit dem Finger auf seine Brust, wo das Herz sitzt. „Und wo ist Michael?“, fragt sie weiter. Der Junge macht dieselbe Geste. Die Leute aus dem Bus sehen zu. Kamera-Klicken. Wo warst du, als Michel Jackson starb, wird man noch in zehn Jahren fragen. Diese Leute haben Fotos.
Wenn man aber in diesen Tagen nach Menschen sucht, die Michael Jackson tatsächlich einmal die Hand geschüttelt haben, wird man nur schwer fündig. Neverland, seine Ranch in den Bergen von Santa Ynez, hatte er Ende der 80er-Jahre gekauft. Aber was wollte Michael Jackson hier draußen? Los Angeles ist 140 Meilen entfernt. Der nächstgelegene Ort ist Los Olivos. Das Eleganteste, was es dort zu kaufen gibt, sind Holzliegestühle. Für die Bewohner war Michael Jackson seit dem Prozess, in dem er wegen Kindesmissbrauchs angeklagt wurde, ein toter Mann. Denn seither tauchte er in dem Ort nicht mehr auf. Was er aber auch zuvor in Los Olivos genau gemacht hat, an welchem Tag sie ihn dort zum letzten Mal gesehen haben, wissen sie nicht mehr.
Auch von den Leuten, deren Kinder vor Jahren angeblich auf der Neverland-Ranch zu Besuch waren, erinnert sich keiner mehr an eine tatsächliche Begegnung mit dem Popstar. Auf der Ranch fühlte sich Michael Jackson seit seinem Prozess nicht mehr wohl. Reporter eines amerikanischen Fernsehsenders durften dort filmen. Sie war leer. Kein Tisch, kein Stuhl, kein Bett steht mehr in dem Haus. Talkmaster Larry King, der auf der Ranch ein Interview mit Michaels Bruder Jermaine machen durfte, erklärte den Zuschauern ein wenig zu oft, wie wunderschön er die Anlage finde. Denn das Ganze wirkte, als würde Larry King von einem Friedhof aus senden.
Man muss die Fans fragen, wenn man wissen will, wer Michael war. So ist er für Kathy, die vor der Neverland-Ranch Kaffee verkauft und deren Tochter ein Plakat mit bunten Elefanten, Giraffen und Schimpansen für Michael gemalt hat, ein „großer Kinderfreund“ gewesen. Zu den Vorwürfen, dass er mit ihnen auch intim geworden wäre, sagt sie nur: „Die Menschen wollen immer nur das Schlechte in ihrem Gegenüber sehen.“ Das habe Michael zugrunde gerichtet. „Er war zu gut für diese Welt.“ Niemand kannte Michael Jackson. Und so kann jeder in ihn hineinprojizieren, was er gerne sehen will.
Neverland, diese künstlich geschaffene Idylle, entspricht ihrem ehemaligen Besitzer. Dazu passt, dass es die meisten Fans am besten fänden, wenn Michael Jackson hier beerdigt werden würde. Doch zu ihren Plänen hält sich die Familie bislang bedeckt. Genauso gut kann es sein, dass Michael Jackson auf dem Forest Lawn Cemetery in Los Angeles beigesetzt wird, auf dem viele Hollywoodstars ihre Gräber haben.

Doch keinem von ihnen wurde sein letzter Weg so schwer gemacht wie Michael Jackson.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.07.2009 15:52 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Trauerfeier für Jackson wird zum Mega-TV-Event



Bild dpa
Nur 17.500 Fans haben das Glück, live in Los Angeles Abschied von Michael Jackson nehmen zu dürfen. Damit die ganze Welt am Dienstag bei der Trauerfeier zusehen kann, hat die Familie gratis TV-Rechte vergeben. Mehrere hundert Millionen Zuschauer werden erwartet. Auch deutsche Medien zeigen das Großereignis.
Die Trauerfeier für Popikone Michael Jackson in Los Angeles könnte eines der weltweit meistgesehenen Fernsehereignisse werden. Wie der US-Fernsehsender CNN berichtete, rechnen die Organisatoren der Gedenkfeier im Staples Center am Dienstag (19 Uhr MESZ) mit mehreren hundert Millionen TV-Zuschauern. Die Jackson-Familie hat Sendern in aller Welt eine kostenlose Live-Übertragung angeboten. Außerdem wird es einen Live-Stream im Internet geben.
Früher Tod, ewiger Ruhm
Bild


In Los Angeles trafen schon am Sonntagabend Fans aus aller Welt ein. Der Handel mit Souvenirs blühte. Vor dem Staples Center standen Menschen Schlange, um sich mit Abschiedsworten für Jackson auf einem Riesenposter zu verewigen. Für die Zeremonie und die Übertragung auf eine Großbildleinwand im Nokia Theater waren allerdings nur wenige Tausend Karten verlost worden.
Auch die deutschen Fernsehsender stellen für den „King of Pop“ ihr Programm um. Die ARD wird die Berichterstattung um 18.50 Uhr mit einem „Brisant extra“ beginnen und vor der „Tagesschau“ um 20 Uhr beenden. Für den späteren Abend ist gegen 22.45 Uhr eine längere Zusammenfassung geplant. Der zur RTL-Gruppe gehörige Nachrichtenkanal n-tv sendet den ganzen Tag Jackson-Berichte und startet um 18.30 Uhr ein mehrstündiges „News spezial“ mit Gesa Eberl.

Der zur ProSiebenSat.1 Media AG zählende Sender N24 schaltet bereits um 18 Uhr live nach Los Angeles, von wo Reporter Steffen Schwarzkopf berichtet. Auch RTL wird nach eigenen Angaben umfassend berichten. Allerdings plane der Sender keine Sondersendung, sondern werde eventuell während der Nachrichtensendung „RTL aktuell“ (18.45 Uhr) nach Los Angeles schalten, sagte eine Sprecherin des Senders. Online kann das Ereignis etwa über den Internetdienst „EOnline“ verfolgt werden.
Es gab bislang nur etwa eine Handvoll TV-Ereignisse, die die Welt für einen Moment den Atem anhalten ließen. Die Ermordung von John F. Kennedy 1963 gehörte dazu, die erste bemannte Mondlandung 1969 mit mehreren hundert Millionen TV-Zuschauern und auch die Trauerfeier für Prinzessin Diana. Die BBC schätzte damals die weltweiten Einschaltzahlen auf 2,5 Milliarden. Auch beim Begräbnis von Papst Johannes Paul II. vor vier Jahren saßen Milliarden Menschen vor den Fernsehern.
Für die Trauerfeier im Staples Center und für die Übertragung auf eine Großbildleinwand im benachbarten Nokia Theater in Los Angeles waren 17.500 Karten verlost worden. 1,6 Millionen Fans hatten sich im Internet für die Lotterie beworben. Die Frist lief am Montagmorgen um 5 Uhr MESZ ab.
Beerdigt werden soll Jackson nach Medienberichten bereits am Dienstagmorgen (Ortszeit) in Los Angeles. Die Familie des am 25. Juni gestorbenen Popstars arbeite derzeit mit der Verwaltung der Forest- Lawn-Friedhöfe die Einzelheiten aus, teilte ein Polizeisprecher mit. Jacksons Angehörige haben bisher keine Details bekanntgegeben. Bruder Jermaine sagte in der vergangenen Woche nur, dass sich die Familie vor dem öffentlichen Abschied mit einigen handverlesenen Gästen an einem unbekannten Ort zu einer kleinen privaten Zeremonie treffe.
In Großbritannien meldeten Fluglinien einen Ansturm auf Flugtickets nach Amerika. Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic erklärte, fast alle Flüge an die US-Westküste seien in diesen Tagen ausgebucht. „Unsere Flüge nach Los Angeles, San Francisco und Las Vegas sind proppenvoll mit Michael-Jackson-Fans“, sagte eine Sprecherin der Zeitung „Daily Mirror“.
Auch British Airways sprach von einem „riesigen Zustrom“ von Buchungen nach Amerika. Aus Großbritannien werden nach Medienberichten die meisten ausländischen Fans nach Los Angeles kommen.


Offline
  Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.07.2009 18:55 
Rarity

Registriert: 09.2007
Beiträge: 3810
Geschlecht: weiblich
Michael Jacksons Sarg ist wieder auf dem Friedhof



Bild dpa
Wenigstens ein Rätsel um Michael Jacksons Beerdigung scheint gelöst: Sein Sarg soll nach der Trauerfeier zurück auf den Prominentenfriedhof Fores Lawn gebracht worden sein. Aber noch ist unklar, wo der Musiker seine letzte Ruhe findet. Offenbar wartet die Familie, bis die Gerichtsmediziner sein Gehirn freigeben. Michael Jacksons Sarg steht nach Angaben der zuständigen Behörde im Bezirk Los Angeles auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hügeln von Hollywood. Ein Sprecher des Registrieramtes teilte dem Internetdienst „E!Online" mit, dass der mit roten Rosen geschmückte Sarg nach der Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles auf den Prominentenfriedhof zurückgebracht wurde. Dort hatte die Familie des Sängers vor der öffentlichen Trauerfeier im kleinen Kreis von dem Pop-Star Abschied genommen.

Bild



Nach der weltweit im Fernsehen übertragenen Zeremonie mit Musikstars, Sportgrößen, Bürgerrechtlern und 20 000 Fans und geladenen Gästen, war unklar, wohin der Sarg gebracht wurde.
Offen ist auch noch, wo der Leichnam des Popstars am Ende beigesetzt wird. Forst Lawn sei ein „einstweiliger“ Aufbewahrungsort, bis die Angehörigen eine Entscheidung treffen, sagte Amts-Sprecher Bryan Hill. Jacksons Bruder Jermaine hatte gesagt, er wünsche sich, dass der Sänger auf der von ihm so geliebten Neverland Ranch beigesetzt wird. Anzeichen dafür gab es jedoch vorerst nicht. Jackson Mutter Katherine soll sich gegen diese Lösung ausgesprochen haben, weil ihr Sohn diesen Platz nach den Hausdurchsuchungen im Zuge der Missbrauchsprozesse als „verdorben“ betrachtete, wie US-Medien berichten.
Vermutlich wartet die Familie mit ihrer Entscheidung, bis die letzten Untersuchungen am Gehirn des Superstars abgeschlossen sind. Die Pathologen führen noch toxikologische Tests durch, um die Todesursache detaillierter zu klären. Anhand der Gewebeproben können sie feststellen, welche Substanzen zum Herzstillstand geführt haben. Die Labortests sollen bis Ende Juli Aufschluss darüber geben, ob der Tod des Sängers tatsächlich wie vermutet mit diesem Anästhesiemittel zusammenhängt. “Sobald wir mit dem Gehirn durch sind, wird es zurückgebracht”, sagte Ed Winter von der Polizei. „Ich habe zuletzt gehört, dass der Körper bis dahin nicht beerdigt werden wird.”
Dafür spricht auch, dass in der offiziellen Sterbeurkunde, die von der Schwester Jacksons La Toya unterzeichnet wurde, bislang als Todesursache "noch nicht festgelegt" steht. Jackson war am 25. Juni mit 50 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Die Behörden ermitteln weiter, ob die mutmaßliche Medikamentensucht des Sängers Ursache für den Tod war.
Trotzdem gibt der Totenschein weiter Aufschluss über Jacksons körperliche Verfassung am Tag seines Todes. So habe der Leichnam mit zahlreichen Einstichen an den Armen auf einen regelmäßigen intravenösen Medikamentenmissbrauch hingewiesen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen. Jacksons Rassenzugehörigkeit ist mit „schwarz“ angegeben, sein Familienstand mit „geschieden“. Zu seinem Beruf heißt es „Musiker“, zur Frage seiner Dienstjahre „45“.
Nicht ohne den weißen Handschuh
Mehr Gewissheit gibt es jedoch über die Kleidung, in der Jackson beerdigt wird: Dorothy Gaspar, eine Designerin, die mehrfach von Jackson für dessen Bühnengardarobe engagiert wurde, sagte dem Internetportal tmz.com , der „King of Pop“ trage auch im Sarg sein Markenzeichen: einen weißen Lederhandschuh mit Swarovksi-Kristallen, den Gaspar vor zehn Jahren entworfen hatte. Seine Schwester La Toya habe dies so entschieden.
Unterdessen hat sich Jacksons langjähriger Hautarzt an die Öffentlichkeit gewandt. Der Dermatologe Arnold Klein erklärte, er habe den Sänger nach eigenen Angaben immer wieder vor starken Medikamenten gewarnt. Vor Jahren habe er seinen Patienten sogar dazu gebracht, ein besonders gefährliches Mittel in die Toilette zu werfen, sagte Klein dem Fernsehsender ABC. Er habe oft befürchtet, dass Jackson von anderen Ärzten riskante Mittel verschrieben bekomme. „Was immer er verlangte, bekam er“, sagte Klein, der den Popstar mehr als 25 Jahre unter anderem wegen Akne und Lupus behandelt hatte.
Den Verdacht, dass er selbst Jackson das Narkosemittel Diprivan verschrieben haben könnte, wies Klein entschieden zurück. Die Polizei hatte das auch als Propofol bekannte Medikament in Jacksons Haus entdeckt. Es darf laut Vorschrift aber nur in einem Krankenhaus verabreicht werden.
Der „King of Pop“ hatte den Hautarzt nach dessen Angaben drei Tage vor seinem Tod das letzte Mal in der Praxis aufgesucht. „Er schien nicht unter schlimmen Schmerzen zu leiden“, sagt Klein über Jackson. „Er tanzte in meiner Praxis – für die anderen Patienten“. Ebenso wenig habe Jackson wie ein Drogenabhängiger auf ihn gewirkt, sagte Klein dem TV-Sender ABC.
Das amerikanische Klatschmagazin „Us Weekly“ spekulierte kürzlich, dass der weiße Hautarzt der leibliche Vater von Jacksons drei Kindern sein könnte. Auf die entsprechende Frage antwortete Klein dem Sender, „so weit ich weiß, bin ich nicht der Vater dieser Kinder“, und fügte hinzu, „etwas anderes kann ich dazu nicht sagen“.
Jacksons Ex-Frau Debbie Rowe, die Mutter seiner beiden älteren Kinder, hatte in den 1990er Jahren in Kleins Praxis gearbeitet. Dort lernte sie den Sänger kennen. Das Paar heiratete 1996 und ließ sich knapp drei Jahre später wieder scheiden.


Offline
  Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 Seite 2 von 5 [ 61 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  

cron